Zuschriften zum Schweizer Auftritt in Paris

Standard

 

Drei Mann präzis im Schritt. Fahne getragen im Passgang.

Das Mail überläuft von Zuschriften zum Schweizer Auftritt in Paris. Stellvertretend für alle:

“Über unsere „Superdelegation“ in Paris habe ich mich sehr geärgert. Wenn ich denke, dass unser UOV am 1. August ohne zweitägiges Training im Schritt marschieren kann, war das ein schlechter Auftritt. Unsere Fahnenwache besteht wie im Reglement vorgeschrieben nebst dem Fähnrich aus fünf Mann. Mit oder ohne Helm und Stgw 90 lässt sich für Paris diskutieren. Persönlich wäre ich aber mit meiner Truppe dort so aufgetreten.”

“Was unverzeihlich und stümperhaft war, ist die Tatsache, dass diese Schweizer nicht einmal in der Lage waren, hundert Meter im Schritt zu gehen. Der Fähnrich stolperte im Passgang über das Pflaster, selbst für ein halbwegs geübtes Auge ein trauriges Bild. Was um Gottes Willen haben die Stümper zwei Tage lang geübt? Aufgeregt? Kein Argument, das hätten alle anderen auch sein können, Deutsche, Österreicher, Luxemburger und Franzosen machten es vor. Wird in den Schulen nicht mehr einmal das Minimale exerziert?”

Siehe auch > “… der braucht für den Spott nicht zu sorgen.”  und Vier Schweizer auf der Place de la Concorde

“Nicht so wichtig? Doch, Chance nicht gepackt!  Gut gemeint, aber ein trauriges Bild, das ans Lächerliche grenzt. Symptomatisch für anderes?”

“Ich habe mir heute die Parade auf dem Place de la Concorde angeschaut. Erstmals dabei war eine Schweizer Delegation mit Fahne. Übrigens könnte sich das Schweizer TV ein gewaltiges Vorbild an TF 1 nehmen. Was TF 1 und seine meist jungen Reporterinnen und Reporter da während vier oder fünf Stunden von Übungsplätzen, aus Flugzeugen, auf Fahrzeugen, aus Paris, von Flugplätzen, von Marineeinheiten usw. geboten haben, war schlichtweg hervorragend. Und dies erst noch ohne die fiesen, versteckten, manchmal hinterhältigen Sprüche und Kommentare unwissender SRF-Amateure.”

PS. Die Beobachtung im Leserbrief zum französischen Fernsehen TF 1 lässt sich immer am Quatorze Juillet machen. Ebenso stets am 11. November am britischen Gedächtnistag an die Opfer der Weltkriege, wenn man BBC oder Sky anschaut. Nicht ein Seitenhieb auf die Armee.