Zuschrift: “Dummbeutel mit Plappermaul”

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Aus dem nahen Baden-Württemberg erreicht uns eine kritische deutsche Zuschrift:

  • “Ich kann nicht erkennen, wer eigentlich seit einem Jahr im Weißen Haus das Sagen hat. Biden ist es mit Sicherheit nicht. Was mit der Vizepräsidentin ist, weiß ich ebenfalls nicht, vielleicht weiß sie es nicht einmal selbst. Den Außenminister, man sehe es mir nach, halte ich nicht für eine besonders helle Leuchte. Dass die Welt wieder Weltpolitik à la USA erleben soll, ist auch nicht besonders neu, das hatten wir schon seit ein paar Jahrzehnten, die Trump-Jahre waren insofern ein Novum.
  • Zur Kriegsdoktrin der USA gehört nach wie vor die Vorstellung, an mindestens zwei Stellen der Welt gleichzeitig Krieg führen zu können. Die Nullerjahre sollten eigentlich eindrucksvoll belegt haben, dass diese Annahme fehlerhaft ist.
  • Nur ist es im Moment so, dass die USA zwei Hauptkonfliktherde unterhalten: China zum einen und Russland und die umliegenden Staaten zum andern. Die westliche Propaganda suggeriert, dass beide Kraftzentren im Grunde genommen Schwächlinge seien. Darüber kann ich mich nur wundern. Ich kann nicht erkennen, dass ein militärischer Konflikt mit nur einem von beiden Konkurrenten für die USA ohne die Gefahr der Selbstzerstörung ausgehen könnte.
  • Falls in Washington DC derzeit irgend jemand am Ruder sein sollte, der alle Tassen im Schrank hat, wird er das zu vermeiden suchen. Man verlegt sich also auf die bekannten Kriegsmethoden der psychologischen und der Wirtschaftskriegführung. Der Gaskrieg (russsicher Kriegsschauplatz) und der Geldkrieg (chinesischer Kriegsschauplatz) müssen nicht zugunsten der USA ausgehen.
  • Was Deutschland im Moment anlangt, sind wir eher Gegenstand dieser Kriegführung denn einer der Akteure, selbst wenn der Dummbeutel an der Spitze des Außenamtes sein Plappermaul auftut.”