Zuschrift: “Der Starrsinn der Linken”

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Besten Dank an alle, die der Redaktion seit der “Lancierung” der neuen GSoA-Initiative schreiben. Der Tenor ist einstimmig. Stellvertretend für alle die folgenden Zeilen. Eine prominente Ostschweizer Leserin schreibt der Redaktion:

 

Der Starrsinn der Linken

Die Befürworter einer angemessenen Landesverteidigung mit Luftwaffe haben im September 2020 einen Sieg erzielt. Das Resultat war knapp, aber es war ein Sieg. Vorlagen wie der Radio- und Fernsehartikel von 2015 mit 0,164% Vorsprung waren noch knapper, ohne dass sich die Unterlegenen damals als schlechte Verlierer gezeigt hätten.

Jetzt droht die vereinigte Linke eine Initiative zu ergreifen, falls der Bundesrat einen Typenentscheid zugunsten eines US Kandidaten fällen sollte. Diese Linke, die seit Jahrzehnten für die Abschaffung der Armee agitiert, die zuerst ein fliegende «Vespa» aus Italien beschaffen wollte, will jetzt plötzlich einen europäischen Kandidaten akzeptieren. Scheinheiliger und durchsichtiger kann dieser plumpe Erpressungsversuch nicht sein.

Wobei die Hauptargumente «zu teuer» einfach zu entkräften und die angeblichen Sicherheitsprobleme mehrfach von offizieller Seite widerlegt worden sind. Als ob nicht alle Kandidaten auf US Komponenten angewiesen wären. Und die Verlogenheit in der Initiative ist nicht zu überbieten, wonach die F-35 bis 2040 nicht gekauft werden dürften, zu einem Zeitpunkt also, in welchem das Flugzeug dann ohnehin 30 Jahre alt wäre, also so alt wie die anderen zur Diskussion stehenden Maschinen heute sind…..

Die Initiative will in der Verfassung vorschreiben, welches Flugzeug die Schweiz nicht beschaffen dürfe. Das ist eine vollkommene Pervertierung unseres wichtigsten demokratischen Instrumentes, der Verfassung. Solche Dinge haben dort nichts zu suchen. Es ist offensichtlich der letzte Hoffnungsanker der Linken, weil alles andere versagt hat. Nächstens schreiben wir wohl in die Verfassung, dass wir kein chinesisches 5G Netz, dass wir keine Doppelstock-Züge von Bombardier und keine US Autos mehr importieren dürfen. Was für ein Widersinn.

Es gibt nur eine Antwort. Der Bundesrat wird standfest bleiben und sich nicht auf solche primitiven Erpressungsversuche einlassen. Der Kandidat, der die vier Hauptkriterien am besten erfüllt, soll gewinnen. Im Interesse der Wahrung unserer sicherheitspolitischen Interessen.