Zitat II – pro Schweizer Geschichte

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Der Bundesbrief von 1291. Kaum ein anderer Vorgang aud der letzten Dekade des 13. Jh. istso gut belegt wie die Gründung der Eidgenossenschaft.

Das Zitat II stammt von einer unverfänglichen Zeugin. Der Tages-Anzeiger fragt die Sprint-Europameisterin Anja Del Ponte: “Was stört sie an der Schweiz?” Die Tessiner Spitzenläuferin – 100 Meter in 11,08 – antwortet:

“Nicht viel. Aber ich finde, dass in der Schule die Schweizer Geschichte zu kurz kommt. Wir wissen nach der Schule mehr über andere Länder als über das eigene.”

Recht hat sie, die Athletin, die unserer 4×100-Staffel – an der WM in Doha hinter drei “unschlagbaren” Nationen Vierte – als explosive Startläuferin dient.

Wenn unsere Nachbarkinder, die Primar- und  Sekundarschüler, ihre Schulfächer durchnehmen, fehlen die Begriffe “Geschichte” oder gar “Schweizer Geschichte”. Auf die schüchterne Frage, wo die Geschichte als Summe aller Wissenschaften denn stecke, wird in “edelstem” Pädagogendeutsch ein Fach mit drei Hauptwörtern genannt, das kein Mensch versteht.

Der Grund ist einfach. Die pädagogischen Fächerplaner stehen notorisch links. Den linken Historikern passt namentlich die frühe Schweizer Geschichte nicht in den Kram.

  • Das Rütli, “in den ersten Augusttagen 1291” der Freiheitsschwur? Unbedingt verschweigen? Obwohl durch den Bundesbrief stark dokumentiert.
  • Morgarten, durch Dokumente und die Archaologie bestens belegt? Totschweigen, und wenn das nicht geht, in Zweifel ziehen, ablehnen, zu kriegerisch – und erst noch gegen eine europäische Grossmacht. Geht gar nicht, in den Köpfen der herrschenden Ideologen.

Wehren wir uns für die Schweizer Geschichte, wo wir können! Danke, Anja Del Ponte!

Waffenfunde bei Morgarten – Belege für die Schlacht vom 15. November 1315 .