Zeichen der Ermutigung

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Hptm Asg Sabine Herold, ev. Pfarrerin in Wohlen AG, und die Illustratorin Deborah Keller, Sulgen TG, senden uns wieder ein Zeichen der Ermutigung. Herzlichen Dank dafür!

Gebet 

Gott, 

du kannst 

Unmögliches möglich machen, 

Wege in der Wüste bahnen, 

Quellen im Trockenen hervorbrechen lassen. 

Gott, 

du kannst 

noch nie Dagewesenes schaffen, 

Neues werden lassen, 

Totes zum Leben erwecken, 

Verdorrtes erblühen lassen. 

Gott, 

du kannst 

auch in mir Wunder geschehen lassen, 

auch in meinem Leben Ungeahntes wirken, 

du kannst auch mich erneuern. 

Gott, 

du kennst mich, 

die Wüstenzeiten meines Lebens, 

die lebenshemmenden Muster und Bindungen, 

die mich an Altes fesseln und gefangen halten. 

Gott, 

du kannst 

auch meinen Durst stillen, 

mich zum frischen Wasser führen, 

meine Seele erquicken, 

den Mangel füllen und die Sehnsucht stillen. 

Gott, 

du willst Neues schaffen, 

mir deinen Weg bahnen, 

mir DEINE Türe öffnen: 

Jesus Christus, der alles neu macht – 

auch mich. 

Das gibt mir Hoffnung! AMEN 

© Sabine Herold (17.1.2021) 

Endstation Exil. Nun war alles verloren, aus, vorbei. 

Was Gott durch die Propheten angekündigt hatte, war eingetroffen: Eroberung, Deportation, Gefangenschaft, Verbannung. Weit weg von der Heimat, ohne Aussicht auf Rückkehr. 

Nur die Erinnerung war dem Volk Israel, den Juden geblieben. 

Diese konnte ihnen niemand rauben: die Erinnerung an das von Gott verheissene Land Israel, an Zion bzw. Jerusalem und an den wunderschönen Tempel Salomos, der nun dem Erdboden gleichgemacht war. 

Stattdessen hatten sie nun Wüste, Einöde, Wildnis, Leere und Trockenheit in ihrem Leben. Die Wasser in Babylon waren für sie bitter, denn diese weckten ihre Sehnsucht nach ihrer Heimat. 

Das Heimweh nagte am Volk Israel. Ihre Situation schien aussichtslos. Wer konnte ihnen helfen? 

Doch Gott hat sein Volk nicht vergessen. Er schweigt nicht. Auch in der Verbannung spricht er durch die Propheten zu seinen Kindern. 

Das Wort des HERRN erreicht den Propheten Jesaja – ein Trostwort, ein Hoffnungsschimmer, ein Wort, das Licht am Ende des Tunnels in Aussicht stellt, das einen Weg aus dem Exil erahnen lässt: 

Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. (Lutherbibel) 

Dort, wo normalerweise kein Weg ist, will Gott einen Ausweg schenken. Wo Dürre und Trockenheit vorherrschen, lässt Gott Wasser quellen. Bei Gott ist kein Ding unmöglich! (vgl. Lukas 1,37; 18,27) 

Gott kann im Meer oder in der Wüste Wege ermöglichen und in der Trockenheit der Einöde Wasserströme hervorbrechen lassen (Jes 43,16.19.20). Gott ermöglicht und eröffnet Wege aus der Gefangenschaft und zerbricht Riegel von Gefängnissen (Jes 43,14). 

Das lässt hoffen, auch uns! 

Wo wir in Problemen oder in uns selbst gefangen sind; wo wir in der Vergangenheit festsitzen; wo wir in unseren alten, eingefleischten Mustern stecken geblieben sind; wo uns erlebte Verletzungen und Trauer blockieren, ist es Gott dennoch möglich, eine neue Türe zu öffnen und einen Weg zu bahnen. 

In der Wüste, Einöde und Dürre unseres Lebens, wo menschlich gesehen keine Weiterentwicklung und kein Wachstum möglich sind, kann Gott Neues werden lassen: einen Ausweg, Ermutigung, Trost, neuen Lebensmut, Hoffnung. Gott ist auch derjenige, der unseren Hunger und Durst nach Fülle und unsere Sehnsucht nach Leben stillen kann. 

Gott sagt: Alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! (Jes 55,1) Und Jesus lädt ein: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! (Joh 7,37) 

Und mit diesen Worten schliesst auch das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Johannes: Wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. (Offb 22,17) 

Ich kann mich ganz persönlich fragen: 

Wo erlebe ich Wüste und Leere in meinem Leben? 

Wo wünsche ich mir einen Ausweg aus meiner Situation, in der ich festsitze, oder aus alten Mustern, die mich immer wieder blockieren? 

Wo sehne ich mich nach Befreiung, nach Neuem, nach erfülltem Leben? 

Wir dürfen hoffen, dass Gott auch in unserem Leben Neues werden lässt. Der Apostel Paulus verrät uns auch ein Geheimnis, wie: Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2.Kor 5,17) 

In der Verbindung und Beziehung mit Jesus beginnt eine neue Schöpfung, so dass das Neue immer mehr Raum einnimmt. 

Gottes Zusage steht. Er hält sein Wort – bestimmt! 

Und der, welcher auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! (Offb 21,5). 

Ein hoffnungsvolles Unterwegssein 

Endstation Exil. Nun war alles verloren, aus, vorbei. 

Was Gott durch die Propheten angekündigt hatte, war eingetroffen: Eroberung, Deportation, Gefangenschaft, Verbannung. Weit weg von der Heimat, ohne Aussicht auf Rückkehr. 

Nur die Erinnerung war dem Volk Israel, den Juden geblieben. 

Diese konnte ihnen niemand rauben: die Erinnerung an das von Gott verheissene Land Israel, an Zion bzw. Jerusalem und an den wunderschönen Tempel Salomos, der nun dem Erdboden gleichgemacht war. 

Stattdessen hatten sie nun Wüste, Einöde, Wildnis, Leere und Trockenheit in ihrem Leben. Die Wasser in Babylon waren für sie bitter, denn diese weckten ihre Sehnsucht nach ihrer Heimat. 

Das Heimweh nagte am Volk Israel. Ihre Situation schien aussichtslos. Wer konnte ihnen helfen? 

Doch Gott hat sein Volk nicht vergessen. Er schweigt nicht. Auch in der Verbannung spricht er durch die Propheten zu seinen Kindern. 

Das Wort des HERRN erreicht den Propheten Jesaja – ein Trostwort, ein Hoffnungsschimmer, ein Wort, das Licht am Ende des Tunnels in Aussicht stellt, das einen Weg aus dem Exil erahnen lässt: 

Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. (Lutherbibel) 

Dort, wo normalerweise kein Weg ist, will Gott einen Ausweg schenken. Wo Dürre und Trockenheit vorherrschen, lässt Gott Wasser quellen. Bei Gott ist kein Ding unmöglich! (vgl. Lukas 1,37; 18,27) 

Gott kann im Meer oder in der Wüste Wege ermöglichen und in der Trockenheit der Einöde Wasserströme hervorbrechen lassen (Jes 43,16.19.20). Gott ermöglicht und eröffnet Wege aus der Gefangenschaft und zerbricht Riegel von Gefängnissen (Jes 43,14). 

Das lässt hoffen, auch uns! 

Wo wir in Problemen oder in uns selbst gefangen sind; wo wir in der Vergangenheit festsitzen; wo wir in unseren alten, eingefleischten Mustern stecken geblieben sind; wo uns erlebte Verletzungen und Trauer blockieren, ist es Gott dennoch möglich, eine neue Türe zu öffnen und einen Weg zu bahnen. 

In der Wüste, Einöde und Dürre unseres Lebens, wo menschlich gesehen keine Weiterentwicklung und kein Wachstum möglich sind, kann Gott Neues werden lassen: einen Ausweg, Ermutigung, Trost, neuen Lebensmut, Hoffnung. Gott ist auch derjenige, der unseren Hunger und Durst nach Fülle und unsere Sehnsucht nach Leben stillen kann. 

Gott sagt: Alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! (Jes 55,1) Und Jesus lädt ein: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! (Joh 7,37) 

Und mit diesen Worten schliesst auch das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Johannes: Wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. (Offb 22,17) 

Ich kann mich ganz persönlich fragen: 

Wo erlebe ich Wüste und Leere in meinem Leben? 

Wo wünsche ich mir einen Ausweg aus meiner Situation, in der ich festsitze, oder aus alten Mustern, die mich immer wieder blockieren? 

Wo sehne ich mich nach Befreiung, nach Neuem, nach erfülltem Leben? 

Wir dürfen hoffen, dass Gott auch in unserem Leben Neues werden lässt. Der Apostel Paulus verrät uns auch ein Geheimnis, wie: Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2.Kor 5,17) 

In der Verbindung und Beziehung mit Jesus beginnt eine neue Schöpfung, so dass das Neue immer mehr Raum einnimmt. 

Gottes Zusage steht. Er hält sein Wort – bestimmt! 

Und der, welcher auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! (Offb 21,5). 

Ein hoffnungsvolles Unterwegssein 

Endstation Exil. Nun war alles verloren, aus, vorbei. 

Was Gott durch die Propheten angekündigt hatte, war eingetroffen: Eroberung, Deportation, Gefangenschaft, Verbannung. Weit weg von der Heimat, ohne Aussicht auf Rückkehr. 

Nur die Erinnerung war dem Volk Israel, den Juden geblieben. 

Diese konnte ihnen niemand rauben: die Erinnerung an das von Gott verheissene Land Israel, an Zion bzw. Jerusalem und an den wunderschönen Tempel Salomos, der nun dem Erdboden gleichgemacht war. 

Stattdessen hatten sie nun Wüste, Einöde, Wildnis, Leere und Trockenheit in ihrem Leben. Die Wasser in Babylon waren für sie bitter, denn diese weckten ihre Sehnsucht nach ihrer Heimat. 

Das Heimweh nagte am Volk Israel. Ihre Situation schien aussichtslos. Wer konnte ihnen helfen? 

Doch Gott hat sein Volk nicht vergessen. Er schweigt nicht. Auch in der Verbannung spricht er durch die Propheten zu seinen Kindern. 

Das Wort des HERRN erreicht den Propheten Jesaja – ein Trostwort, ein Hoffnungsschimmer, ein Wort, das Licht am Ende des Tunnels in Aussicht stellt, das einen Weg aus dem Exil erahnen lässt: 

Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. (Lutherbibel) 

Dort, wo normalerweise kein Weg ist, will Gott einen Ausweg schenken. Wo Dürre und Trockenheit vorherrschen, lässt Gott Wasser quellen. Bei Gott ist kein Ding unmöglich! (vgl. Lukas 1,37; 18,27) 

Gott kann im Meer oder in der Wüste Wege ermöglichen und in der Trockenheit der Einöde Wasserströme hervorbrechen lassen (Jes 43,16.19.20). Gott ermöglicht und eröffnet Wege aus der Gefangenschaft und zerbricht Riegel von Gefängnissen (Jes 43,14). 

Das lässt hoffen, auch uns! 

Wo wir in Problemen oder in uns selbst gefangen sind; wo wir in der Vergangenheit festsitzen; wo wir in unseren alten, eingefleischten Mustern stecken geblieben sind; wo uns erlebte Verletzungen und Trauer blockieren, ist es Gott dennoch möglich, eine neue Türe zu öffnen und einen Weg zu bahnen. 

In der Wüste, Einöde und Dürre unseres Lebens, wo menschlich gesehen keine Weiterentwicklung und kein Wachstum möglich sind, kann Gott Neues werden lassen: einen Ausweg, Ermutigung, Trost, neuen Lebensmut, Hoffnung. Gott ist auch derjenige, der unseren Hunger und Durst nach Fülle und unsere Sehnsucht nach Leben stillen kann. 

Gott sagt: Alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! (Jes 55,1) Und Jesus lädt ein: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! (Joh 7,37) 

Und mit diesen Worten schliesst auch das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Johannes: Wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst. (Offb 22,17) 

Ich kann mich ganz persönlich fragen: 

Wo erlebe ich Wüste und Leere in meinem Leben? 

Wo wünsche ich mir einen Ausweg aus meiner Situation, in der ich festsitze, oder aus alten Mustern, die mich immer wieder blockieren? 

Wo sehne ich mich nach Befreiung, nach Neuem, nach erfülltem Leben? 

Wir dürfen hoffen, dass Gott auch in unserem Leben Neues werden lässt. Der Apostel Paulus verrät uns auch ein Geheimnis, wie: Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung, das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2.Kor 5,17) 

In der Verbindung und Beziehung mit Jesus beginnt eine neue Schöpfung, so dass das Neue immer mehr Raum einnimmt. 

Gottes Zusage steht. Er hält sein Wort – bestimmt! 

Und der, welcher auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! (Offb 21,5). 

Ein hoffnungsvolles Unterwegssein wünsche ich uns allen! 

Sabine Herold