BISS – “Wes Brot ich ess, des Lied ich sing”

Standard

 

 

 

Newsroom. Lange galt strukturell: “Nur das Einfache hat Bestand, die Aktualität ist vielfältig genug”. Heute dominiert die Matrix: Sie macht den Ablauf fehleranfällig. Die Redaktionen sind aufgebläht und zu teuer.

 

Im ersten Lockdown stiessen sich viele an der etatistischen Tagesschau des Fernsehens.

So blühend der Unsinn auch war, den der patente Doktor Koch erzählte, so stramm übernahm die Tagesschau die Halb- und Viertelswahrheiten. Selbst als Koch behauptete, Masken schützten nicht, gaggerten die Hühner den Stuss getreulich nach. Den Bundesrat Berset behandelt sie als Säulenheiligen.

Keine Spur von kritischer Distanz – entweder kam niemand auf die Idee, dass das eine Schutzlüge war, weil Masken fehlten, oder jemand verbot, die Schlamperei anzusprechen. Fast schon regelmässig wechseln Bundeshaus-Journalisten zum Bund, der sie finanziell noch satter ausstattet als die SRG (so Minder/EFD, Wiedmer/WBF, Nufer/EJPD, Düggeli/EDA).

Den Bundesrat Berset behandelt das Fernsehen als Säulenheiligen.

Halt, sichern > Referendum!

Nun plant das Parlament den grossen “Coup”: Der Bund will auch die reichen Zeitungsverleger noch enger an sich binden. Die finanziell prächtigen Medienkonzerne, sollen im Jahr mit 178 Millionen Franken subventioniert werden. Eigentlich ist das in unserer Direkten Demokratie ungeheuerlich und eines ordentlichen Rechtsstaates unwürdig. Doch so wollen es der National- und der Ständerat.

Aber halt, sichern! Noch spielt in der Schweiz das Referendum. Die Referendumsbogen liegen auf, es braucht 50’000 Unterschriften in drei Monaten.

  • “Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.” Das Sprichwort hat Recht. Wenn nun auch noch wohlhabende Verleger mit Millionen überschüttet werden, fressen ihre Zeitungen dem Bund noch staatsgläubiger aus der Hand.
  • Die Kleinen gehen weitgehend leer aus, teils börsenkotierte Giganten profitieren. Die paar Blöcke werden noch stärker, unabhängige Verleger darben. Etatistische Medien wie Zürcher Konzerne brauchen vom Bund keine Subventionen. Das Parlament zerstört Vielfalt und Freiheit.
  • Jetzt schon kosten private Firmen den Steuerzahler im Jahr 400 Millionen Franken. Alles in allem, rechnet man die exorbitanten SRG-Zwangsgebühren hinzu, fliessen jährlich 1,7 Milliarden in die Honigtöpfe der Medien, die immer mehr zu Monopolgrössen verkommen.

Darum: Nein zu Steuermilliarden für Staatsmedien, Nein zur Medien-Subvention!

 

Daniel Koch, zu Beginn der Pandemie Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten im BAG.

PS. Zu Koch und der Tagesschau: Noch immer tragen wir Masken; und sie schützen gut!