Verrat? Selensky entlässt 28 Agenten!

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Langsam kommt Licht ins Dunkel der Entlassungen, die Präsident Selensky in dem Geheimdienst und der Justiz vornimmt. Der Präsident entliess nach Iwan Bakanow, dem Chef des Geheimdienstes, am 146. Kriegstag insgesamt 28 Agenten. Gleichzeitig ernannte er am 19. Juli 2022 den 39-jährigen Wassyl Maljuk zum Interimschef; Maljuk hatte seit März 2022 als Bakanows Stellvertreter gedient. Er studierte an der Geheimdienstakakademie und machte sich auch gegen die Korruption einen Namen.

Den 28 entlassenen Agenten wirft Selensky Verrat vor. Das ist in Kiew wie überall ein schwerer Straftatbestand. Nach unbestätigten Meldungen soll es sich teils um russischsprachige Agenten handeln, die aus den besetzten Gebieten zwischen Cherson und Charkow stammten. Ihnen legt der Präsident zivilen und militärischen Verrat zu Last: Sie hätten mit dem Feind kooperiert und ihm Informationen zugespielt, die ihn begünstigen.

Affaire à suivre …