USA verlegen F-22 Raptor in die Emirate

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Greift der Bürgerkrieg im Jemen auf die VAE über? Die F-22 des 1st Fighter Wing aus Langley sollen helfen, das zu verhindern.

Eines muss man dem Pentagon lassen: Wenn es die amerikanische Präsenz in Osteuropa oder am Persischen Golf verstärkt, dann lässt sich der Verteidigungsminister, General Austin, nicht lumpen. “Wenn schon, denn schon”, lautet seine Devise, wo es gilt, Amerikas Stärke zu zeigen und Verbündeten den Rücken zu stärken.

In Polen sind es Fallschirmjäger der ruhmreichen 82. Luftlandedivision mit einer Brigade, in den Vereinigten Arabischen Emiraten F-22 Raptor,  den die Flugrevue im folgenden Text den “wohl besten Kampfjet der Welt” nennt – ein Anspruch, den der F-22 mit einem zweiten Produkt von Lockheed Martin, dem neueren F-35, und dem russischen Suchoi-57 teilt. 

Bild aus Abu Dhabi zeigt mindestens sechs F-22

Wiederholt sahen sich die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) in den vergangenen Wochen mit Angriffen der Houthi-Rebellen konfrontiert. Die USA demonstrieren ihre Solidarität mit den Emiraten auf ihre Art: Sie schickten F-22 Raptor zur Al Dhafra Air Base in Abu Dhabi.

Auf dem Luftwaffenstützpunkt Al Dhafra in Abu Dhabi trafen mehrere F-22 Raptor ein. Über die genaue Anzahl der Jets gibt es keine offiziellen Angaben – ein Foto aus Al Dhafra zeigt jedoch ein halbes Dutzend F-22 auf dem Taxiway. Sie gehören zum 1st Fighter Wing der US Air Force und sind eigentlich auf der Langley AFB in Virgina zu Hause.

Dort machten sie sich bei völliger Dunkelheit auf die Reise an den Golf. Laut Informationen der amerikanische Luftwaffe sollen die Raptors vor Ort demonstrativ die Verbundenheit der USA mit den VAE unterstreichen – als Reaktion auf wiederholte Angriffe durch die Houthi-Rebellen aus dem Jemen, die das Gebiet der VAE seit Januar insgesamt dreimal mit Raketen und Drohnen attackierten.