USA: Nagellack und Lippenstift

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Salutieren mit Lippenstift.

  • An einem regnerischen, grauen Tag ein farbiger Text von leichter Hand.
  • Die amerikanischen Streitkräfte hatten lange strenge Vorschriften, wie Soldaten aussehen müssen. Nun werden die Regeln für Frauen gelockert. Doch es gibt weiterhin Grenzen – so bleiben bestimmte Farben explizit verboten.
  • Die Frauen dürfen künftig Rossschwänze, Nagellack und Ohrringe tragen. Das Pentagon gab eine Lockerung der strikten Vorschriften für die äussere Erscheinung der Frauen bekannt.
  • Demnach wurde die Zahl der erlaubten Frisuren erweitert. So müssen Frauen mit langem Haar dieses nicht mehr zu Knoten zusammenbinden. Frauen hatten darüber geklagt, dass die Haarknoten unter den Helmen unbequem seien.

Schwarz, Knallrot und Violett bleiben verboten

  • Nach den neuen Regeln ist langes Frauenhaar künftig grundsätzlich erlaubt, muss aber während physischer Trainingseinheiten in Rossschwänzen zusammengehalten oder geflochten werden. Auch muss es bequem unter den Helm passen.

Vor dem Einsatz in Kuwait werden lange Haare zusammengebunden.

  • Ferner ist es künftig erlaubt, die Nägel zu lackieren und Lippenstift aufzutragen. Dabei bleiben bestimmte Farben, die als extrem eingestuft sind, verboten. Dazu gehören Blau, Schwarz, Violett und Knallrot. Auch beim Haarefärben sind manche Farben wie Rosa, Grün und Blau untersagt.
  • Die Lockerung der Regularien für Soldatinnen sind das Ergebnis einer Prüfung, die der frühere Verteidigungsminister Esper angeordnet hatte. Diese war Teil umfassender Untersuchungen zu Rassismus und Diskriminierung von Minderheiten in der Armee.

Feedback aus der Truppe

Der mit den Änderungen betraute Sergeant Michael Grinston sagte dem Nachrichtenportal „Stars and Stripes“, Grund für die Lockerungen sei das Feedback aus der Truppe selbst. Viele Frauen hätten Probleme mit den alten Vorschriften, vor allem Frauen, die lange Haare als Dutt tragen mussten. „Es geht darum, unseren Soldaten zuzuhören, und herauszufinden, wie wir ihre Wünsche in der Armee umsetzen können“, sagte Grinston. „Sie haben gesprochen, wir haben zugehört und ich denke, wir durchlaufen einen wirklich guten Prozess.“

Wie gewohnt nimmt es die weltweit stärkste Streitmacht haargenau – auch mit dem Rossschwanz.