Und wieder könnte Herr Bodenmann irren …

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Noch hat die Armee die Kampfjet-Abstimmung nicht verloren! (vbs).

Am 24. Januar 2020 verbreitete Peter Bodenmann in der Weltwoche baren Unsinn. Der iranische Generalmajor Soleimani sei in Bagdad gar nicht umgekommen, sondern halte sich jetzt irgendwo im Orient versteckt. Nur einer auf der Welt verbreitete solchen Stuss: Herr P. Bodenmann, Brig/VS. Soleimanis Tochter Zeinab führt jetzt den allumfassenden Rachefeldzug für ihren Vater – der gemäss Bodenmann lebt. Wenn es nach Bodenmann ginge, büssten jetzt die USA für einen mysteriösen Verborgenen, der ihre vier Hellfire-Raketen lebend überstand.

Am 26. März 2020 wartet Bodenmann, wieder in der Weltwoche, mit einer neuen Tischbombe auf: “Coronavirus killt Kampfflieger. Die Schweizerinnen und Schweizer wollen keine neuen Kampfflieger, sondern Schutzmasken. Ein warmer Frühlingsregen für die GSoA.”

Siehe auch > Köstlich – SP-Bodenmann und der “Terrorfuchs” und Soleimanis Tochter schwört Blutrache und Bodenmann, oh Bodenmann …

Hoppla, Herr Bodenmann! Da können, müssen, dürfen nüchterne Schweizer erwidern: “Gemach, gemach!”

  • Niemand kennt den Verlauf der Pandemie, niemand ihre langfristigen ökonomischen Folgen, niemand ihren kurz- und langfristigen politischen “fall-out”.
  • Vor der Corona-Krise wurden die Chancen von VBS-Chefin Amherd, den Kampfjet auch im Volk durchzubringen, generell als recht gut beurteilt.
  • Ob das Virus das alles auf den Kopf stellt, steht jetzt, gegen Ende März, überhaupt nicht fest.  Nicht einmal das Datum der Abstimmung – man redete lange vom 27. September 2020, aber bisher legte der Bundesrat den Termin nicht fest – ist gewiss. Der Bundesrat schob die Begrenzungsinitiative auf den 27. September. Ob er dann auch die Flieger-Abstimmung auf das Fuder lädt, das bleibt zu sehen.
  • In der Sache gibt es ein Gegenszenario zu Bodenmann: Rasch nach Ausbruch der Krise mobilisierte Bundesrätin Amherd, auch sie von Brig, vier Spitalbataillone. Die beiden RS von Airolo und Moudon stehen im Corona-Einsatz. Bereits verstärken im Tessin Militärpolizisten das Grenzwachtkorps. Die Armee bewährt sich. Man lese auf dem Netz die Botschaften der Spitalbataillone und Dutzende von Dankesbekundungen an die Bataillone aus der Bevölkerung.
  • Vielen Schweizerinnen und Schweizern wird wieder gewahr: Das Militär ist die einzige strategische Reserve unseres Landes, der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
  • Zudem: In Europa fielen die Masken brutal. Die EU versagte komplett. Allein die Nationalstaaten führen die Abwehr. Überall machen sie Grenzen dicht. Noch vor der Krise belegte die ETH/MILAK-Studie zur Sicherheit 2020, dass weit über 80% der Schweizer gegen den EU-Beitritt sind. Wie viele sind es wohl jetzt? Nach dem Abtauchen der Brüsseler Bürokraten!
  • Will heissen: Die Schweiz wird sich als Willensnation, als souveräner, freier, neutraler Nationalstaat behaupten. Das aber kann sie nur mit einer starken Armee. Und eine starke Armee braucht ein Dach über dem Kopf, braucht auch in Zukunft eine schlagkräftige, moderne Luftwaffe.

PS. Ob Herr Bodenmann weiss, dass Deutschland Lastwagen mit von der Schweiz korrekt bestellten Schutzmasken blockierte? Dass es in Kreuzlingen/Konstanz nicht die Schweiz war, die die Grenze schloss? Dass der deutsche Zoll an den Übergängen die Barrikaden errichtete?