Türken verlegen 1‘000 Special Forces zur griechischen Grenze

Standard


Zwischen Athen und Ankara tobt der Krieg der Worte. Doch legen beide NATO-Partner den verbalen Ausfällen Taten nach.

  • Am 5. März 2020 teilte in Ankara Innenminister Suleiman Soylu mit, die Türkei verlege 1‘000 Special Forces an die griechische Grenze.
  • Ihr Auftrag laute: „Verhindert, dass die griechische Militärpolizei Flüchtlinge von der Grenze wegtreibt.“
  • Soylu erhob gegenüber der griechischen Polizei Vorwürfe: Sie habe einen Flüchtling ermordet, über 100 verwundet und versucht, 4‘900 nach Thrakien zurückzutreiben.
  • Die griechische Regierung stellte alle Vorwürfe umgehend in Abrede.

Politischer Support für Mitsotakis

Die EU-Chefin von der Leyen, der österreichische Kanzler Kurz, Italiens ex-Innenminister Salvini und der deutsche CDU-Politiker Merz forderten den griechischen Premier Mitsotakis auf, hart zu bleiben.

Wie stellen sich die NATO-Partner Griechenland und Türkei das Schicksal der Flüchtlinge am Grenzfluss Evros vor — eingeklemmt zwischen martialischen griechischen Grenzpolizisten und türkischen Special Forces, auch keine Kinder von Traurigkeit?