SP will uns ein Schulflugzeug als Kampfjet andrehen

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Mit dem M-346-Trainer aus den frühen Nuller-Jahren will die SP unseren Luftraum verteidigen (Werkbild).

Einen skandalösen “Beitrag” leistete sich die Rundschau am 30. Oktober 2019. Tendenziös begleitete sie das SP-Duo Seiler/Fridez im Zug nach Italien, wo die beiden Sozialdemokraten von der Herstellerfirma des Schulflugzeuges M-346 FA nach Strich und Faden eingeseift wurden. Die SP will dem Parlament eine reine Trainingsmaschine aus den frühen Nuller-Jahren als den Kampfjet andrehen.

Starke VBS-Chefin – resolut und sattelfest

Zum Schluss der Sendung kehrte Vernunft ein, als Bundesrätin Amherd die SP-Propaganda als das entlarvte, was es war: als unsinnigen Vorstoss und gefährliche Bedrohung unserer Sicherheit.

  • Die sattelfeste VBS-Chefin entlarvte den Humbug der SP: Der M-346-Trainer genüge nicht einmal für die Luftpolizei, geschweige den für den Schutz des Landes.
  • Die Schweiz brauche ein neues Kampfflugzeug für alle Lagen, auch zur Verteidigung des Luftraums und zur Bekämpfung des Luftterrors.
  •  Eine Zwei-Flotten-Politik komme in Betrieb und Ausbildung teuer zu stehen (womit die Bundesrätin das endlose Kosten-Lamentieren der Nationalrätin Seiler-Graf komplett relativierte).
  • Umwelt lasse sich nicht gegen Sicherheit ausspielen. Sicherheit sei sachlich anzugehen, nicht ideologisch.

Schmieriger Rundschau-Beitrag

So weit, so gut. Der eigentliche Skandal war der “Rundschau”-Beitrag. Dieser triefte vor SP-Propaganda. Die Rundschau-“Experten” sassen der SP-Delegation so richtig auf.

  • Früh konstruierten sie das unsägliche Gegensatzpaar von Lamborghini und Fiat Panda – als ob wir unseren Luftraum mit dem Fiat Panda schützen könnten.
  • Abstrus waren die Werbespots der Herstellerfirma – bar jeder Kriegsrealität. Was haben plumpe Werbesequenzen einer Rüstungsfirma im redaktionellen Teil des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu suchen?
  • Selbst das Interview mit der VBS-Chefin wurde mehrmals durch Stimmen vermeintlicher “Experten” wie dem grünen Allerweltskönner Glättli unterbrochen. Immerhin gaben die Bürgerlichen Glanzmann und Hurter Gegensteuer.
  • Tunlichst verschwiegen wurde, dass der M-346 bis ins Detail dem inzwischen veralteten Russen-Trainer Yakovlev Yak-130 abgekupfert ist.

Dem russischen Trainer Yak-130 ist der M-346 bis ins Detail abgekupfert (Werkbild Yakovlev).

Was bleibt?

  • Erstens die Bestätigung, dass nicht nur rot-grüne Politiker, sondern auch ihre Spiessgesellen in den Medien den Klima-Hype gegen die Armee auszuspielen suchen > vor dieser Masche warnten wir in unserem Blog: Sie ist mit aller Kraft zu entlarven und bekämpfen.
  • Zweitens die gnadenlose Entlarvung von “Experten”, die offenbar glauben, wir Schweizer könnten unseren Luftraum mit einem Trainingsflugzeug verteidigen. Papier nimmt alles an, und die Rundschau sendet jeden Mist. Wir müssen aber höllisch aufpassen, dass im Parlament nicht Scharlatane die Oberhand gewinnen.
  • Drittens die bittere Einsicht, dass die neue Linke im Parlament versucht, der Armee Hunderte von Millionen abzuzwacken – für ihre Luftschlösser, lies: für ihre hochsubventionierte Klima-Zwangspolitik.
  • Viertens gab die schmierige Sendung einen Vorgeschmack auf die Debatte im Nationalrat und den Abstimmungskampf, der mit einiger Sicherheit zu erwarten ist. Ob dann die “Expertin” Graf-Seiler immer noch “huiiii” macht, wenn sie an einem Schulflugzeug Waffen sieht? Oder streckt sie uns dann ein M-346-Modell entgegen wie am Fernsehen?