SOG-Chef: Drei glasklare Forderungen!

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An der GV der KOG Thurgau erhob Oberst i Gst Holenstein, SOG-Präsident, am 3. Oktober 2019 zum Bestandesproblem glasklare Forderungen ans VBS.

Der SOG-Chef stellte fest, es bestehe Gefahr, dass die Armee im Jahr statt 18’000 nur 16’000 Mann erhalte. Dieser Missstand gefährde die Armee im Kern. Die SOG verlange, dass das VBS drei Massnahmen vorantreibe:

  • Weitere Förderung der differenzierten Tauglichkeit: “Es kann doch nicht sein, dass wir gute Leute, die dienen wollen, wegen eines Bobos verlieren.”
  • Verstärkte Förderung der Frauen, wie das die VBS-Chefin, Bundesrätin Amherd, explicite anstrebe.
  • Kampf gegen das Zivi-Unwesen und den eklatanten Missbrauch des Ersatzdienstes.

Zu letzterem Punkt redete Holenstein Klartext. Nur schon gegen den “Etappensieg” des Bundesrates (sieben oder acht Massnahmen) hätten die GSoA und der Zivi-Verband Civiva das Referendum angekündigt. Dadurch gingen 2020 und 2021 nochmals je rund 7’500 Mann verloren!

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Zum offensichtlichen Missbauch des Zivildienstes sei ein aktueller Beleg aus einer Pz Sap Kp angefügt.

Der Kp Kdt teilte den “Hamburgern” (Soldaten, die den ersten WK absolvieren) vordienstlich mit, an welchen Wochenende er sie für die Sonntagswache eingeteilt habe. Ein Soldat stellte das Gesuch auf Dispensation von der Wache, was der Kommandant ablehnte. Darauf erhielt der Kdt unmittelbar vor dem KVK die Mitteilung, der Soldat sei in den Zivildienst übergetreten.

Was hat das mit dem Gewissen zu tun, das der Zivildienst gemäss Recht und Ordnung schützen soll? Nichts, rein gar nichts.                                                         fo.

PS. Die Panzersappeure sind unbestritten eine straff geführte Elitetruppe aus gutem Holz.