Schwertattacke auf die berühmten “Night Stalkers”

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MH-47G Chinook (160th SOAR) vor dem Auftanken mit MC-130J Commando II (9th Special Operations Squadron),

In der grossen, weiten Welt des Internets gehört der amerikanische Dienst military.com zu den Perlen. Vom 29. September 2021 meldet er auf Special Forces einen ungewöhnlichen Überfall – ernsthaft, nicht Übung.

Auf dem kalifornischen Stützpunkt Inyokern seien Operators bewaffnet überfallen worden – per Schwert, nicht mit Schusswaffen. In der Mojave-Wüste, 160 Kilometer nördlich von Los Angeles, hätten sie sich eine Stunde nach Mitternacht im Nahkampf verteidigt und keine Todesopfer erlitten.

Ein Captain und ein Staff Sergeant seien verwundet und verarztet worden, die Angreifer wurden festgenommen.

Das 160th SOAR: “Tod wartet im Dunkel”.

Angegriffen: Night Stalkers

Wie immer bei Spezialtruppen verschweigt das amtliche Communiqué die Einheit. Military.com ordnet die überfallene Truppe dem 160th Special Operations Aviation Regiment (SOAR) zu, den berühmten Night Stalkers. In der Nacht zum 2. Mai 2011 transportierten sie die Navy-SEAL-Einheit von Afghanistan über die pakistanische Grenze nach Abbottabad, wo diese den Terroristen Osama bin Laden umlegten.

Es handle sich um die F Company, 2nd Battalion, 160th SOAR, die einen Eliteverband im Fort Irwin’s National Training Center unterstützt habe (in den USA werden Kompanien alphabetisch von A, B, C usw. geordnet, ihre vollständige Einteilung wird über das Bataillon zum Regiment und oft auch zur Brigade oder Division angegeben).

160th SOAR: Im Innern einer MC-130J Commando II.