Russen riegeln den Nachschub ab

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Die Artillerieschlacht um den Donbass > Feuerschlag gegen ukrainischen Frontstützpunkt.

  • Am 21. Juni 2022 ist in Sewerodonezk die gefürchtete Mariupol-Endlage eingetreten. Die ukrainischen Verteidiger und fremden Söldner halten sich einzig noch auf dem ausgedehnten Gelände der Asot-Chemiefabrik verschanzt. Dort bieten ihnen Bunker, Tunnels und Unterstände Schutz; zudem versorgt sie die eigene Logistik über den Siversky Donezk noch immer von Lysychansk her, wenn auch mühsam und verlustreich.
  • Der 118. Kriegstag rückte auch den erbitterten Kampf um die Nachschubrouten nach Lysychansk–Sewerodonezk in den Focus. In den vorgelagerten Orten Solote und Hirske sind ukrainische Einheiten akut bedroht. Die Russen suchen sie im Stil des Zweiten Weltriegs einzuschliessen.
  • In Kiew berichtet der ukrainische Generalstab: „In der Richtung Toschkiwka–Pidlisne hat der Feind die Ortschaften Pidlisne und Myrna Dolyna erobert.” Die russischen Truppen hätten auch bei Hirske Erfolge erzielt. Damit wäre für die ukrainischen Verbände um die Ortschaften Solote und Hirske die nördliche Strassenverbindung zu den anderen Ukrainern um Lysychansk gekappt.
  • Vergangene Woche war schon der Nachschubweg über das westlich von Hirske gelegene Wrubiwka unter russische Kontrolle geraten.