Russen führen zwei Amerikaner vor

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Tage lang galten in der Ukraine zwei Amerikaner als verschwunden. Nun lichtet sich der Nebel des Kriegs. Der russische Staatssender RT zeigt ein Video, auf dem der frühere Soldat Alexander Drueke an seine Mutter appelliert. Auf dem RT-Kanal wurde zudem ein Gespräch mit dem Veteranen Andy Huynh veröffentlicht, der angab, er und Drueke seien an Kämpfen mit russischen Truppen im Raum  Charkow beteiligt gewesen.
“Ich bin gegen den Krieg”
Drueke und Huynh kämpften als Söldner an der Seite der ukrainischen Armee. Huynh sagte, er und Drueke hätten sich aus der Schlacht um Charkow zurückgezogen. Sie hätten sich mehrere Stunden lang versteckt, bevor sie sich der russischen Armee ergeben hätten.
In Druekes Video richtete sich der ex-Soldat an seine Mutter: „Mama, ich wollte dich nur wissen lassen, dass ich lebe und hoffe, dass ich so bald wie möglich zu Hause sein werde.” In weiteren Videosequenzen werden Drueke und Huynh gefilmt, wie sie in gebrochenem Russisch sagen: „Ich bin gegen den Krieg“. Zu den Umständen, unter denen sie gefilmt wurden, gab es zunächst keine Informationen.
Bidens Warnung
Präsident Joe Biden appellierte an seine Bürger, nicht in die Ukraine zu reisen. „Amerikaner sollten jetzt nicht in die Ukraine gehen. Ich sage es nochmal: Amerikaner sollten nicht in die Ukraine gehen.“ Zuvor hatte das Weiße Haus bekannt gegeben, dass ein dritter Amerikaner in der Ukraine als vermisst gelte.