Reaper-Drohne zerstört mit GBU-12-Bombe ISIS-Verband

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Neun Monate nach dem Angriff auf den Iraner Qassem Soleimani beweist die Reaper-Drohne in Irak erneut ihre Durchschlagskraft.

Auch wenn der “Islamische Staat in Irak und Syrien”, der ISIS, sein Territorium verlor, treiben versprengte Reste des Terror-“Staates” ihr Unwesen in etlichen Ländern weiter, so in Irak. Am 14. Oktober 2020 meldet der britische Dienst Forces eine gelungene Operation der alliierten Streitmacht in Irak gegen den ISIS. Die Operation fand schon am 6. Oktober 2020 statt.

Anfang Oktober griff eine ISIS-Formation im Westen von Bagdad eine Stellung der irakischen Armee an. Bei der angegriffenen Truppe handelte es sich um einen Verband, den das britische Expeditionskorps in Irak ausgebildet und permanent trainiert hatte. Zur Verteidigung der Iraker fasste die britische Führung den Entschluss zum Doppelschlag:

  • Zuerst griff die alliierte Luftwaffe – aus der Provinz al-Anbar kommend – den ISIS-Verband an. Die Flieger eliminierten rund die Hälfte der terrroristischen Feinde.
  • Den Rest besorgte eine Kampfdrohne der Royal Air Force (RAF). Die bewaffnete Reaper-Drohne befand sich routinemässig auf ihrem täglichen Aufklärungsflug. Die Befehlszentrale erteilte ihr den Auftrag, die ISIS-Überlebenden aufzuspüren und zu vernichten.
  • Die Drohne fand die Terroristen und schaltete sie vollständig mit einer gelenkten GBU-12-Bombe aus. Wie die RAF meldete, entstand weder beim Luftangriff noch bei der Drohnenattacke Kollateralschaden.

Der “ISIS” ist und bleibt eine Provokation.