Reaktion auf den Zahlensalat?

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Zuverlässige Zahlen kommen vom Statistischen Amt des Kantons Zürich. Es schreibt: “Wir versorgen Bevölkerung, Verwaltung, Politik, Gemeinden, Medien, Firmen und sonstige Organisationen mit qualitativ hochstehenden Daten, Informationen und Fakten. Inhaltlich arbeiten wir unabhängig und objektiv.”

Ist es eine Reaktion auf den Zahlensalat in der Coronakrise? Wir wissen es nicht. Jedenfalls richtet der Bundesrat ein neues Zentrum für Datenwissenschaft ein. Er schreibt:

Der Bundesrat schafft ein Kompetenzzentrum für Datenwissenschaft

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. Mai 2020 beschlossen, ein nationales Kompetenzzentrum für Datenwissenschaften (Data Science Competence Center) zu schaffen. Es soll die Bundesverwaltung bei der Bewältigung komplexer Aufgaben unterstützen.

Die Datenwissenschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung, nicht zuletzt in der öffentlichen Verwaltung. Sie umfasst sogenannt «intelligente» Berechnungen (Algorithmen), mit denen bestimmte komplexe Aufgaben automatisiert werden können. Dadurch kann der Bund seine Aufgaben effizienter erfüllen.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) wird dieses interdisziplinäre Zentrum per 1. Januar 2021 einrichten. Als Kompetenzzentrum für die öffentliche Statistik in der Schweiz hat das BFS langjährige Erfahrung im Umgang mit komplexen Fragestellungen und grossen Datenvolumen. Es verfügt zudem über einen eigenen Dienst für Methodik.

Das neue Zentrum wird die Bundesverwaltung darin unterstützen, Projekte im Bereich Datenwissenschaft umzusetzen. Dazu sollen der Wissenstransfer innerhalb der Bundesverwaltung sowie der Austausch mit wissenschaftlichen Kreisen, Forschungsinstituten und den für die praktische Anwendung zuständigen Stellen begünstigt werden.

Das Kompetenzzentrum wird insbesondere dazu beitragen, unter Berücksichtigung des Datenschutzes transparente Informationen zu produzieren. Entsprechend der Verpflichtung im Legislaturprogramm 2019-2023 stellt das Zentrum keine Konkurrenz für private Unternehmen dar.