Querschläger?

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Schade, dass nicht mehr Sebastian Ramspeck aus Brüssel berichtet.

Neuerdings sind es fünf EU-Staaten, die sich in Sachen 750 Milliarden Euro gegen den Missbrauch der Corona-Hilfe wehren:

  • Die calvinistischen Niederlande, eine wirtschaftlich und auch anderweitig erfolgreiche Nation.
  • Der Kleinstaat Dänemark, für viele ein nahezu Land ohne Fehl und Tadel.
  • Schweden, im Moment von Corona geschüttelt, aber ein wehrhafter, neutraler, respektierter Staat im hohen Norden.
  • Dito Finnland.
  • Und Österreich, westlich der Reuss oft unterschätzt, doch wirtschaftlich innovativ und politisch derzeit vom Ausnahmetalent Kurz geführt.

Was erfrechen sich die “sparsamen Fünf, die “frugalen Fünf”, die “geizigen Fünf”, so das deutsche Staatsfernsehen ARD?

  • Sie fordern, dass von den 750 Milliarden eine ansehnliche Tranche auf Kredit gewährt wird, nicht à fonds perdu.
  • Sie verlangen, chronische anfällige Regierungen wie Italien und Spanien müssten ihre Finanzen in Ordnung bringen und ihre aufgeblähten Bürokratien reformieren.
  • Sie vertreten den Standpunkt: Nicht alles geschenkt, und wir wollen Gewissheit, dass endlich etwas geht.

Ist das zu viel verlangt? Nein! Nur: Wie nennt die Tagesschau, das Flaggschiff des Schweizer Fernsehens, die “sparsamen Fünf”?

Querschläger!

Auch in Leutschenbach hocken Redaktoren, die mit aller Macht nach Brüssel streben – im Gegensatz zur überwältigenden Mehrheit des Schweizervolkes, siehe jedes Jahr die MILAK-Umfrage. Schade, dass das Fernsehen den recht EU-kritischen Sebastian Ramspeck in die Zentrale zurückrief. Er stellte sich den Zürcher Euroturbos oft mit der gebührenden Distanz zum Moloch EU in den Weg.