PSG will in den Zürcher Regierungsrat

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2020 in der Ajoie am Grenzposten Boncourt: Regierungsrat Mario Fehr besucht Zürcher Soldaten. Vorne mit dem Rücken zur Kamera Div Willy Brülisauer, Kdt Ter Div 4. Die Ausserortstafel hinten weist nach Belfort, zur historischen “Pforte von Belfort”.

 

Siehe auch > Alder zur Regierungskandidatur von PSG

  • Der Zürcher Tagespresse vom 19. Februar 2022 ist zu entnehmen: Die SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf (PSG) will in den Regierungsrat. Sie reichte der Leitung der kantonalen SP ihre Bewerbung offiziell ein. Sie ist Co-Präsidentin der Kantonalpartei.
  • Auch Seiler Grafs Parteikollegin Jacqueline Fehr, die amtierende Justizdirektorin, kündigte ihre erneute Kandidatur an.
  • Mit Spannung erwartet Zürichs Politszene den Entscheid des amtierenden Sicherheitsdirektors Mario Fehr, der als Parteiloser anträte, weil er aus der SP ausgetreten ist. Dank seiner vernünftigen, auf Sicherheit bedachten Politik geniesst er im bürgerlichen Lager Rückhalt.

Offene Entscheide

  • Bei der Mitte, in der ex-CVP, wartet die amtierende Bildungsdirektorin Silvia Steiner mit ihrem persönlichen Entscheid ab. Nationalrat Philipp Kutter, seines Zeichens auch Stadtpräsident von Wädenswil, hat sein Interesse schon bekundet.

Eine Schlüsselgestalt im bürgerlichen Lager: Der Finanzdirektor Stocker hält sich noch bedeckt.

  • Die SVP drängt ihr Zugpferd, den 66-jährigen Finanzdirektor Ernst Stocker, zu einer erneuten Kandidatur. Zusammen mit der amtierenden Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli soll Stocker die SVP-Doppelvertretung in der Zürcher Regierung absichern. Noch hält sich Stocker bedeckt.

Hie Tages-Anzeiger, dort NZZ

Was dem Aussenstehenden auffällt: Die beiden grossen “seriösen” Zürcher Tageszeitungen behandeln die Kandidatur von PSG völlig unterschiedlich:

  • In der NZZ muss man die offizielle Ankündigung der grössten Armeekritikerin und lächerlichsten “Aviatik-Fachfrau* geradezu suchen – bis man sie irgendwie unten rechts entdeckt. Diskreter geht es nimmer.
  • Der Tagi dagegen lanciert den Wahlkampf von PSG jetzt, Mitte Februar 2022, obwohl die Wahl erst nächstes Jahr über die Bühne geht. Pakativer geht es nicht – mit einem Riesenbild und ersten redaktionellen Werbespots.

Sélection à suivre …