Patrouille des Glaciers: Rebord Stiftungschef

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Siehe auch > Hohe Ehre für KKdt Rebord

Die Patrouille: “Mittragen des esprit de cordée”.

2020: Der Kommandant, Oberst i Gst Daniel Jolliet (vorne), mit der Fahne.

Die Patrouille des glaciers von Zermatt nach Verbier gilt in den hohen Alpen als schwerste Prüfung überhaupt. Ihr a.o. Charakter wird im Reglement wie folgt umschrieben:

“Aufgrund der Besonderheiten der PdG setzt die Einreichung des Teilnahmegesuchs voraus :

  • sehr gute hochalpine Erfahrung als unverzichtbare Voraussetzung dafür, unvorhergesehene und manchmal extreme Situationen in den Alpen meistern zu können;
  • eine persönliche Verpflichtung zur körperlichen, mentalen und technischen Vorbereitung auf diesen Wettkampf;
  • das Mittragen des esprit de cordée, der sich sowohl gegenüber den Kame-raden der eigenen Patrouille aber auch gegenüber anderen Teilnehmenden in Form von Freundschaft, Solidarität, Vorsicht, Erkennen der eigenen Grenzen sowie Respekt gegenüber dem Gebirge und der Natur auszeichnet.”

Wie bekannt, geriet die Marketing-Organisation der Patrouille negativ in die Schlagzeilen. Der Walliser Staatsrat Frédéric Favre unternahm persönlich grosse Anstrengungen, die Patrouille zu retten und die Situation zu sanieren. Zur Gründung der neuen Fondation Patrouille de Glaciers fand er integre Persönlichkeiten, die für den Fortbestand des einzigartigen Wettkampfs bürgen:

  • als Präsident: Korpskommandant Philippe Rebord, Armeechef 2017–2019
  • Nicolas Bideau, Direktor Präsenz Schweiz
  • Matthias Aebischer, Nationalrat
  • Andrea Sherpa-Zimmermann, ex-Skimeisterin und Anwältin
  • Lucia Näfen-Zehnder, Elitesportlerin und ex-Gemeinderätin von Brig

Die nächste Patrouille findet vom 25. April 2022 an statt. Als Kommandant ersetzte Oberst i Gst Roger Schwery den Obersten i Gst Daniel Jolliet.

Der Begriff esprit de cordée, ein Wert, den das Reglement verlangt, wird am ehesten mit “Zusammenhalt der Seilschaft” übersetzt.

Einmalig auf der Welt: die Patrouille.