Omertà gegen F-35 – Demarche beim SRF-Ombudsman

Standard

 

 

Oberst i Gst Jürg Kürsener schreibt zur Omertà der meisten Schweizer Medien in Sachen Totschweigen des finnischen F-35-Entscheids:

 

“Dieses Mail habe ich der Ombudsstelle der SRG zugestellt.

BEGINN ZITAT DER EINGEREICHTEN DEMARCHE

Beschwerde

Sehr geehrte Damen und Herren

Am Freitag, 10. Dezember 2021, hat das neutrale und mit der Schweiz in vielen Belangen vergleichbare Finnland, Mitglied der EU, unter sozialdemokratischer Führung entschieden, 64 neue Kampfflugzeuge F-35A «Lightning II» des US Herstellers Lockheed-Martin im Umfange von etwa 13 Mia $ zu beschaffen. Damit sollen die veralteten F/A-18 im Verhältnis von etwa 1 : 1 ersetzt werden. Die F-35A hat offenbar mit deutlichem Abstand die Evaluation (u.a. mit der F/A-18, dem Gripen und der Rafale) gewonnen. Finnland scheint kein Problem damit zu haben, dass der ausgewählte Flugzeugtyp nicht europäischer Herkunft ist.

Das war und ist bisher dem Fernsehen und Radio SRF keine Zeile bzw Wort der Erwähnung wert. Man stelle sich vor, Finnland hätte die französische «Rafale» bestellt. A propos Rafale:  Also vor etwas mehr als zwei Wochen die Vereinigten Arabischen Emirate 80 Kampfflugzeuge des französischen Typs «Rafale» bestellt haben, war dies sehr wohl Gegenstand der Berichterstattung von SRF, sogar im «Echo der Zeit» vom 3.12.021 wurde ein spezieller Beitrag dazu gesendet.

Gerade angesichts der Brisanz der Flugzeugbeschaffung in der Schweiz ist dieses Thema wichtig. Fernsehen und Radio berichten fleissig über Negativmeldungen der F-35A, die es wie bei anderen Flugzeugtypen auch gibt. Mit positiven Meldungen tun sich die gleichen Sendeanstalten offenbar schwer, wie dieses Beispiel Finnland deutlich zeigt. Beides gehört gleichermassen zur Meinungsbildung des Bürgers. Hier haben Radio und TV eine grosse Verantwortung, die sie im vorliegenden Fall nicht wahrgenommen haben.

Der Verdacht steht im Raum, dass Schweizer Fernsehen und Radio diese Meldung gezielt unterschlagen haben, um den Befürwortern des von der Schweizer Regierung ebenfalls ausgewählten F-35A Kampfflugzeuges nicht allzu viel «Rückenwind» zu verschaffen. Dies schon gar nicht in einer Zeit, da die GSoA Unterschriften gegen dieses Flugzeug sammelt.

Dieses offensichtlich nicht zufällige Unterschlagen einer wichtigen Meldung kommt indirekt einer Manipulation der öffentlichen Meinung gleich. Oder es ist schlicht redaktionelles Unvermögen. In beiden Fällen wird der Öffentlichkeit eine wichtige Meldung zur F-35A Beschaffung vorenthalten. Dagegen lege ich Beschwerde ein. Radio und Fernsehen haben ihre Informationspflicht krass verletzt. Ich erwarte eine Klärung bzw Korrektur durch die Ombudsstelle.

Freundliche Grüsse

Jürg Kürsener”

ENDE ZITAT

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jürg E. Kürsener

Sonnenbergstrasse 14
CH-4573 Lohn-Ammannsegg
Switzerland

 

Tel +41 (32) 677 18 63

jkuersener@bluewin.ch

 

Von: jkuersener@bluewin.ch <jkuersener@bluewin.ch>
Gesendet: Donnerstag, 16. Dezember 2021 10:16
An: leitung@ombudsstellesrgd.ch
Betreff: Beschwerde

 

Beschwerde

 

Sehr geehrte Damen und Herren

 

Am Freitag, 10. Dezember 2021 hat das neutrale und mit der Schweiz in vielen Belangen vergleichbare Finnland, Mitglied der EU, unter sozialdemokratischer Führung entschieden, 64 neue Kampfflugzeuge F-35A «Lightning II» des US Herstellers Lockheed-Martin im Umfange von etwa 13 Mia USD zu beschaffen. Damit sollen die veralteten F/A-18 im Verhältnis von etwa 1 : 1 ersetzt werden. Die F-35A hat offenbar mit deutlichem Abstand die Evaluation (u.a. mit der F/A-18, dem Gripen und der Rafale) gewonnen. Finnland scheint kein Problem damit zu haben, dass der ausgewählte Flugzeugtyp nicht europäischer Herkunft ist.

 

Das war und ist bisher dem Fernsehen und Radio SRF keine Zeile bzw Wort der Erwähnung wert. Man stelle sich vor, Finnland hätte die französische «Rafale» bestellt. A propos Rafale:  Also vor etwas mehr als zwei Wochen die Vereinigten Arabischen Emirate 80 Kampfflugzeuge des französischen Typs «Rafale» bestellt haben, war dies sehr wohl Gegenstand der Berichterstattung von SRF, sogar im «Echo der Zeit» vom 3.12.021 wurde ein spezieller Beitrag dazu gesendet.

 

Gerade angesichts der Brisanz der Flugzeugbeschaffung in der Schweiz ist dieses Thema wichtig. Fernsehen und Radio berichten fleissig über Negativmeldungen der F-35A, die es wie bei anderen Flugzeugtypen auch gibt. Mit positiven Meldungen tun sich die gleichen Sendeanstalten offenbar schwer, wie dieses Beispiel Finnland deutlich zeigt. Beides gehört gleichermassen zur Meinungsbildung des Bürgers. Hier haben Radio und TV eine grosse Verantwortung, die sie im vorliegenden Fall nicht wahrgenommen haben.

 

Der Verdacht steht im Raum, dass Schweizer Fernsehen und Radio diese Meldung gezielt unterschlagen haben, um den Befürwortern des von der Schweizer Regierung ebenfalls ausgewählten F-35A Kampfflugzeuges nicht allzu viel «Rückenwind» zu verschaffen. Dies schon gar nicht in einer Zeit, da die GSoA Unterschriften gegen dieses Flugzeug sammelt.

 

Dieses offensichtlich nicht zufällige Unterschlagen einer wichtigen Meldung kommt indirekt einer Manipulation der öffentlichen Meinung gleich. Oder es ist schlicht redaktionelles Unvermögen. In beiden Fällen wird der Öffentlichkeit eine wichtige Meldung zur F-35A Beschaffung vorenthalten. Dagegen lege ich Beschwerde ein. Radio und Fernsehen haben ihre Informationspflicht krass verletzt. Ich erwarte eine Klärung bzw Korrektur durch die Ombudsstelle.

 

Freundliche Grüsse

 

Jürg Kürsener