Nun warnt auch die NATO – Rüstung schützen!

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NATO-Generalsekretär Stoltenberg warnt.

Mitte April warnen weltweit Politiker, Generale und Admirale ihre militärischen Gegner, die Corona-Krise auszunutzen. Am 15. April 2020 stimmte auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in den Chor ein. Ihm geht es auch um langfristige Gefahren. Sollte die Krise den Westen in wirtschaftliche Not reissen, dann müsse dieser seine kritische Industrie und Infrastruktur schütze

„Es ist zu früh, um endgültige Schlüsse zu ziehen“, sagte Stoltenberg in Brüssel. Aber es sei klar, dass die Resilienz der westlichen Staaten gestärkt werden müsse. Auf Pandemien müsse man besser vorbereitet sein und die kritische Industrie  müsse geschützt werden.

Zugleich betonte Stoltenberg, die Resilienz sei in den NATO-Verträgen fest verankert. „Sichere Infrastruktur, sichere Telekommunikation, Regierungen, die auch in Zeiten der Krise funktionieren – all diese Themen sind von grosser Bedeutung für auch für unsere militärische Bereitschaft.“

Gegner daran hindern, die Krise zu nutzen

Die Herausforderungen für die Sicherheit seien wegen der Covid-19-Pandemie nicht kleiner geworden, sagte Stoltenberg. „Im Gegenteil, potenzielle Gegner werden versuchen, die Situation in ihrem Sinne zu nutzen.“ Terrorgruppen könnten ermutigt werden; die Situation in Afghanistan und im Irak sei fragil, und Russland führe anhaltend Manöver durch.

Hilfsflug der türkischen Luftwaffe …

  • Stoltenberg hob hervor, welche Unterstützung die Armeen der 30 Nato-Staaten bislang in der Corona-Krise geleistet hätten: “Die Krise zeigt, dass unsere Alliierten widerstandsfähig und geeint sind.“
  • Die Luftwaffen hätten bisher mit mehr als 100 Flügen medizinisches Personal und Ausrüstung transportiert. Zudem hätten sie beim Aufbau von fünf Feldlazaretten geholfen und mehr als 25’000 Behandlungsbetten bereitgestellt.
  • Alle Alliierten böten ihre verfügbaren Fähigkeiten weiter an.

… und der Bundeswehr. Beide Flüge mit Airbus A400M.

Demgegenüber versagt die EU nach wie vor.