BISS – Nein zur Milliarde für Milliardäre

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Das Bild sagt fast alles: Milliardäre machen die hohle Hand. Am 13. Februar 2022 stimmt das Schweizervolk (ohne Ständemehr) über den Milliardensegen ab, den der Bundesrat und das Parlament den Schweizer Medien zukommen lassen wollen.

Dazu gibt es nur das entschlossene NEIN. Als Bundesrätin Sommaruga – ausgerechnet die Sozialdemokratin – heute die Ja-Kampagne eröffnete, begründete sie den gewaltigen Zustupf mit dem finanziellen Druck, dem die Medien ausgesetzt seien.

Da kommen uns die Tränen. Wenn wir nur an die gewaltigen Vermögen, an die Villen, Landsitze und Schlösser der Verlegerfamilien Coninx (Tages-Anzeiger), Ringier (Blick) und Wanner (CH-Media) denken! Wie der Vierte im Bund, die breiter strukturierte NZZ, spülen ihre Produkte ihren Besitzern nach wie vor satte Gewinne in die Kassen. Wenn jemand nicht staatlich subventioniert werden muss, dann sind es die grossen Verlage.

Und härter noch: Wenn jemand nicht vom Bund gefüttert werden darf, dann sind es die Zeitungen. Es reicht, dass einzelne von ihnen – im Verbund mit Radio und Fernsehen – in Sachen Corona zu gehorsamen Berset-Sprachrohren verkommen sind. Wir dürfen sie für ihren gouvernementalen Hofknicks nicht auch noch belohnen.

“Wes Brot ich es, des Lied ich sing.”

Darum: NEIN zum Medienpakt – und kräftig werben gegen diese Abirrung!

PS. Wieder kämpfen wir gegen das Gros der Medien. Bei den Zeitungen übernehmen die Coninx-, Ringier- und Wanner-Blätter gehorsam das Ja-Gebot der Verlagsherren. Einzig die NZZ-Redaktion unter dem mutigen Chef Dr. Eric Gujer vertritt dezidiert das NEIN; aber der Verlag sei dafür.