NATO meldet den Einsatz von Speznaz

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An der Pressekonferenz in Brüssel meldete der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg den Einsatz russischer Spezialkräfte. In seiner umfassenden Lagebeurteilung bestätigte er Nachrichten aus der Ukraine selbst, wonach Russland seine starken Speznaz in die Schlacht wirft.

Alles andere hätte erstaunt: Das russische Heer verfügt über acht Speznaz-Brigaden und ein selbständiges Speznaz-Regiment. Es handelt sich um Eliteformationen, die in Russland selbst hohes Ansehen geniessen. Sie sind zum Kampf hinter feindlichen Linien befähigt, sammeln Nachrichten, leiten Luft- und mitunter sehr weitreichendes Artilleriefeuer, tauchen unvermittelt an Brennpunkten des Geschehens auf, durchbrechen Stellungen, an denen der Gegner heftigen Widerstand leisten und so fort.

Der russische Generalstab setzt offensichtlich alles auf eine Karte. Er will keinen langen, zermürbenden Krieg, er will Präsident Putins Kriegsziele zügig erreichen. Da war es gegeben, die mehreren 10’000 Spezialkräfte, die Russland hat, früh und konzentriert einzusetzen.

PS. Wie wir neuerdings aus amerikanischen Quellen wissen, hat auch China Spezialkräfte im Umfang von mehreren 10’000 Mann aufgebaut, die in die einzelnen Armeen des Heeres eingebaut sind.