Nahezu 10’000 Härtefälle?

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Drei Monate, von Mitte März bis Mitte Juni 2020, war die Schweizergrenze geschlossen. Zur Klausel, “in einer Situation äusserster Notwendigkeit” würden Ausnahmen bewilligt, kam es zum Missbrauch.

  • Diese Härtefälle sollten ganz eng begrenzt werden: Todesfall eines in der Schweiz lebenden Familienmitglieds, Fortsetzung einer in der Schweiz oder im Ausland begonnenen dringend notwendigen medizinischen Behandlung.
  • Denn überquerten Personen in nahezu 10’000 Fällen die Grenze. In der Regel wurden die Übertritte direkt an den Grenzposten bewilligt. Es war eine Farce, wie jetzt die Quarantäne für Einreisende aus den 29 Risikostaaten.

Lockere Einreise von Fahrenden

  • Ende Mai 2020 gelangte ein Fahrenden-Konvoi von 35 Karawanen illegal über die Schweizergrenze. Der Übertritt geschah im Kanton Genf.
  • Die Genfer und die Waadtländer Polizei geleiteten die Fahrenden durch ihre Kantone an die Walliser Grenze. Jetzt heisst es, die Walliser Kantonspolizei stehe “in engem Austausch mit den Fahrenden” in Martigny.