Museum erinnert an Gauligletscher-Rettung

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Vor 75 Jahren, am 19. September 1946.

Schweizer Flugzeuge flogen die Geretteten ins Tal.

Oberst Richard Sommer, Kommunikationschef des Schaffhauser Museums im Zeughaus, schreibt der Redaktion:

Vor 75 Jahren, am Dienstag, 19. November 1946 schlug eine amerikanische Douglas C-53 Dakota bei schlechtem Wetter im Blindflug unsanft auf dem Gauligletscher in den Berner Alpen auf. Wie durch ein Wunder überlebten alle zwöf Insassen, darunter hochrangige amerikanische Militärs, die Bruchlandung.

Unterstützt durch eine Schweizer Rettungskolonne landeten zwei Schweizer Militärpiloten auf dem Gletscher und flogen erstmals in der Geschichte der Hochalpinrettung die Insassen unversehrt ins Tal.

Diesem Ereignis, das damals internationales Aufsehen erregte widmet das Museum im Zeughaus Schaffhausen eine neue Sonderausstellung.

An der Eröffnungsveranstaltung vom Samstag, 2. Oktober 2021, um 10 Uhr, ruft Dr. Jürg Krebser, Präsident des Vereins Museum im Zeughaus, die dramatischen Geschehnisse am Gauligletscher in Erinnerung. Der Rega-CEO Ernst Kohler spricht darüber, wie der Pioniergeist der Gauli-Retter die Rega heute noch prägt und wie die Rega heute Pionierleistungen vollbringt. Darüber hinaus geben Rega-Mitarbeitende vor Ort Auskunft über ihre Tätigkeit und stehen für Fragen der Bevölkerung zur Verfügung.

Die Stadtmusik Harmonie Schaffhausen umrahmt die Eröffnungsveranstaltung musikalisch.

Bilder einer dramatischen Rettung …

…und späteren Bergung (2018)