Kultur-Arroganz – die dummen “Rollkoffer-Touristen”

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In Sachen Kultur ist Radio SRF – Radio Rotfunk – “selbstredend” links, elitär, der “Populismus”-Keule verpflichtet und hocharrogant.

Lauthals beklagt ein deutscher Professor, wie wenig in Berlin die Kultur gewürdigt werde – und zieht über die “Rollkoffer-Touristen” her, die die Stadt besuchten, eben jene, die durch kunstsachverständige, “richtige” Reisende ersetzt werden müssten.

Hören wir richtig? “Rollkoffer-Touristen? Banausen? Kunstverächter? Abgesehen davon, dass es genau diese Arroganz der “Kulturschaffenden” ist, die vielen sauer aufstösst: Was um Himmels Willen hat der hochnäsige Kritiker gegen Rollkoffer?

Rollkoffer sind handlich, ohne viel Platz zu versperren “geräumig”, ideal gerade für Städteflüge wie nach Berlin, als Handgepäck gut in der Flugzeugkabine zu verstauen, kurz: ein patentes Utensil, ein neutraler Gebrauchsgegenstand, der über das Kulturverständnis des Inhabers nichts, aber auch gar nichts aussagt.

Dass ein deutscher “Gelehrter” Rollkoffer nicht mag, ist das eine. Dass ihm das gebührenpflichtige Schweizer Radio des Langen und Breiten die Plattform liefert, solchen Unsinn abzusondern, das andere – und höchst bedenklich. Dünkel in Reinkultur!        Peter Forster

PS. Ich zähle auch zu den Rollkoffer-Reisenden und schätze das Utensil. Wenn ich so einen Professor höre, dann frage ich mich, ob es nicht besser ist, in einer gewachsenen, funktionierenden Zivilisation leben zu dürfen als arrogante Kulturpäpste anhören zu müssen.