Kritische Zuschriften zur Schweizer Armee

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Auf der Redaktion gehen derzeit zahlreiche, auch kritische Zuschriften zur “Friedensdividende” und zur Schweizer Armee ein. Die Redaktion dankt an dieser Stelle allen uns schreibenden Leserinnen und Lesern für ihre Zuschriften und bittet um Verständnis, dass wir im Moment unter enormen Zeitdruck nicht alle selber beantworten können. Stellvertretend für andere die pointierte Meinung von Hans von Atzingen:

Ihre Forderung zur Schweizer Armee zurück in Gottes Ohr.

Man hätte die gar nie schleifen dürfen.

Insbesondere das Reduit hätte man NIE schleifen dürfen.

Reaktivierbar einmotten wäre der richtige Weg gewesen.

Moderat modernisieren noch viel besser.

In den letzten 30 Jahren wurden massenweise Gelder für schwachsinnige

Armeereformen verschwendet und jede Menge überflüssigen Unsinn zusammengekauft.

So LKW, was soll das, es gibt massenweise LKW in der Schweiz zum Requirieren.

Bloss keine Waffen respektive der Ersatz alter durch modernere.

Die Schweizer Armee gehörte zum Besten weltweit.

Ich hätte die im Wesentlichen belassen und das Material schrittweise modernisiert.

Dafür die Dienstzeiten reduziert.

Die Ausbildung ist das Element das kurzfristig und sehr schnell aufstockbar ist, zwei Monate reichen für eine Kampfausbildung, sofern eine Grundausbildung von zwei Monaten als Grundbasis vorhanden ist.

Was nützt Ausbildung, wenn danach das wichtigste, die Waffen, fehlen.

Ausbildung dauert 2 + 2 Monate.

Die Beschaffung von Waffen dauert Jahre, wenn überhaupt beschaffbar, wenn es kracht wollen ALLE gleichzeitig.

Meine Devise war und bleibt: eine angerostete funktionstüchtige Bunkerkanone ist eine Kanone, ein leerer Bunker ist NULL NIX.

Wenn man vor 30 Jahren mit so Ideen kam, dann erntete man Hohn und ausufernden Spott. So nebenbei bis ganz oben im VBS.  er.

Mit Ausnahme Maurer, der konnte das Ruder nicht mehr herumreissen, der hatte Null Chance.

Hans von Atzigen