Kommentar — Trump: unzuverlässig, egoman

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Im Orient haben Schwache und Wehrlose Pech mit U.S. Präsidenten.

Obama liess die syrischen Aufständischen im Stich, nachdem er 2013 dem Kriegsverbrecher Asad mit militärischen Mitteln gedroht hatte, wenn Syrien noch einmal Giftgas einsetze.

Feiger Obama

Asad liess sich nicht abschrecken. An einem Tag liess er in den Vororten von Damaskus rund 1400 Menschen sterben, nach einem der schlimmsten Chemie-Attacken der Geschichte.

Obama zog sich feige zurück — und war von Stund an im Nahen Osten erledigt.

Mit Trump schien ein entschlossener Mann im Weissen Haus Einzug zu halten. Immerhin bestrafte er Asad zweimal nach C-Angriffen auf wehrlose Frauen und Kinder.

Hanswurst im Weissen Haus

Dann machte sich Trump zum militärischen Hanswurst. Nach dem Abschuss einer Drohne über oder an dem Persischen Golf drohte er dem iranischen Regime mit der Vernichtung. Als alles bereit war zum Gegenschlag, blies er den Angriff ab.

Das war gar nicht so dumm. Dass der Präsident jedoch erst zehn Minuten vor dem Vergeltungsschlag erfahren haben will, die Attacke könne rund 150 Iraner das Leben kosten, raubte ihm jegliche Glaubwürdigkeit.

Und jetzt der definitive Verrat an den kurdischen Verbündeten, die entscheidend zum Sieg über den ISIS beigetragen hatten!

Verbündete dem Todfeind ausgeliefert

Schon Ende 2018 hatte Trump seinen tüchtigen, loyalen Pentagon-Chef Mattis vertrieben, nachdem er den Kurden in den Rücken gefallen war, Dass er nun die letzten 1‘000 Special Forces abziehen will, liefert tapfere Kurden ihrem Todfeind Erdogan aus.

Ein sprunghafter, unzuverlässiger Egoman bricht sein Wort: Auf den vermeintlich mächtigsten Mann der Welt ist kein Verlass.