… und Italiener in Katar

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Siehe auch > Frankreich in den Emiraten …

Italiens Artillerie in Katar: Panzerhaubitze 2000 im scharfen Schuss.

  • Kritik an fossilen Brennstoffen hin oder her, der Persische Golf bleibt auf beiden Ufern ein geostrategischer Hotspot – und eine Weltgegend, in der unaufhörlich gerüstet wird. Für Rüstungsfirmen stellen die Golfstaaten einen verlockenden Markt dar.
  • Die Feudalherren der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), von Saudiarabien, Bahrain, Katar und Kuwait fürchten auf dem östlichen Golfufer den Erzfeind: die iranische Theokratie.
  • Umso heftiger stocken sie ihre Arsenale mit modernen Waffen ein. Unter diesem Aspekt kommen vom Golf aufschlussreiche Meldungen und Bilder zu europäischen Armeen, darunter zwei Nachbarn der Schweiz, beide mit starken Rüstungsindustrien. Beginnen wir mit Italien.

Mit PzHb 2000 und MRLS M270

Katar, der unendlich reiche Halbinsel-Staat mit singulären Erdgas-Vorkommen, führt demonstrativ jedes Jahr seine “NASR”-Manöver durch – vorzugsweise mit einer Gastarmee. 2020 war Katars “natürlicher” Verbündeter, die Türkei, zu Gast.

  • 2021 war es die italienische Armee, die dem Emir von Katar ihre Aufwartung machte. Ihr Artillerieregiment stellte für “NASR21” eine starke Abordnung mit der deutschen Panzerhaubitze 2000 und dem amerikanischen Mehrfachraketenwerfer M270.
  • Die Italiener trainierten zusammen mit katarischen Truppen, namentlich mit der Artillerie des Emirats. Die Manöverleitung bescheinigte den Gästen im Wüstenkampf eine tadellose Performance und dankte ihnen in aller Form für das gemeinsame Training.
  • Via Satellit stand das Gast-Kontingent sogar mit dem eigenen HQ in Italien in Verbindung, das in das Manöver integriert war.

Auch Italien hebt die Teilnahme an einem Manöver am Persischen Golf hervor und gibt aus der Wüste Bilder frei:

Stellungsbezug zumNachtschiessen.

Verbindung nach nach Italien.

Quer durch die Wüste.

Mehrfachraketenwerfer M270.