Israel stimmt F-35-Verkauf an Emirate zu

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Amerikanischer F-35 von der Hill Air Force Base in Utah nach der Landung in den VAE.

  • Mit einer salomonischen Regelung nimmt der Dreieck-Konflikt von Israel, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zum F-35 einen gütlichen Ausgang.
  • In Israel setzte sich, nicht ganz unerwartet, der Vorrang der Politik durch. Das Land stimmt der Lieferung von Lockheed Martin F-35 Lightning II an die Emirate zu. So wie Premier Netanyahu Annexionen im Westjordanland aussetzte, will er die diplomatische Anerkennung durch die VAE nicht wegen eines Waffenhandels gefährden.
  • Israels militärischer Führung bleibt das Gesicht gewahrt: Bei der Lieferung des F-35-Stealth-Jets soll der technisch-operative Vorsprung der israelischen Luftwaffe bewahrt werden. Im Klartext: Die Emirate erhalten nicht den extrem hohen Standard, dessen sich Israel rühmt.
  • Nehmen die stolzen VAE das hin? Nach der tripolaren Quellenlage scheint dies – Stand 24. Oktober, am Morgen – der Fall zu sein. Zufrieden sind die USA und Präsident Trump. Das Einvernehmen zwischen den Emiraten und Israel bleibt gewahrt; und das lukrative Waffengeschäft mit den reichen VAE geht über die Bühne.

Einer der derzeit 24 operationellen F-35 der israelischen Luftwaffe, alle extrem gut gerüstet.