Iran 3: Bombe war ferngezündet

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Zum israelischen Anschlag auf die Atom-Zentrifugen im iranischen Werk Natanz wird ein spannendes Detail bekannt:

  • Diesmal schmuggelte ein Mossad-Agent die Bombe in die Zentrale des Werkes. Die Bombe war mit einem Zeitzünder versehen. Sie wurde dann vom Mossad ferngezündet und verwüstete die Zentrale und das Werk nachhaltig. Wieder halten die Israeli die feindliche Urananreicherung auf.
  • Die Fernzündung erlaubte es dem Agenten, die Zentrale und die Anlage unerkannt zu verlassen und abzutauchen. Auch nach dem Attentat auf Mohsen Fakhrizadeh, den Vater der Atombombe, verschwand das Killer-Team am 27. November 2020 aus Absard bei Teheran, ohne dass die iranische Abwehr einen Agenten gefangen nehmen konnte; wie auch am 12. Februar 2008 beim “Sechs-Sekunden-Anschlag” auf Imad Mugniyah, den gefährlichen Hisbollah-Kommandanten, in Kfar Sousa bei Damaskus.
  • Dies entspricht der israelischen Doktrin, keine Suizid-Attentäer oder Kamikaze-Piloten einzusetzen; sondern sich aufs Äusserste anzustrengen, Agenten oder Soldaten zurückzubringen.