Ilyushin-76 landen bei Kiew

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Spuren des Kampfes in Gostomel, sagt Southfront.

Das Internetportal Southfront steht Russlands Propaganda nahe. Am 25. Februar 2022 vertieft Southfront die Berichterstattung über die offensichtlich erfolgreiche Luftlandung von gut 200 Fallschirmjägern auf dem Flugplatz Gostomel nahe dem Stadtzentrum von Kiew.

Zum Entsatz der Paras durch eine Mech-Infanterieformation ergänzt Southfront, dass beim Stoss nach Gostomel auch ein Panzerverband beteiligt war.

Das Einschweben einer Il-76

Die verstärkte Luftlandekompanie habe mit der Mech-Infanterie den Stützpunkt am Flugplatz ausgebaut und gehärtet. Das erlaube nun grossen Transportmaschinen vom Typ Ilyushin-76 die Landung und den Start in Gostomel. Zum Beweis gibt Southfront ein kurzes Video des russischen Verteidigungsministeriums frei. Zwölf Sekunden lang schwebt eine Il-76 über Hausdächern ein. Das sei in Gostomel, sagt Southfront.

Die Fallschirmjäger hätten ihren Stützpunkt bis zum Entsatz 24 Stunden lang ohne Verluste verteidigt. Diese Aussage kontrastiert grob mit dem ukrainischen Communiqué, das von mehr als 100 gefallenen Russen redet. Wer lügt? Wer betreibt schamlose Kriegspropaganda?

Der Luftlandepanzer Sprut-SDM1 

Spannend sind Bilder vom Luftlandepanzer Sprut-SDM1 (Krake), einer gefährlichen Waffe, die von den russischen Ilyushin-, Antonov- und Tupolev-Frachtern zu den Brennpunkten transportiert wird. Das 18 Tonnen schwere Gefährt führte eine 125-mm-Glattrohr-Kanone ins Gefecht und fährt ohne Nachtanken 500 Kilometer weit. Die Krake kann nicht nur im Flugzeug an die Front gebracht werden; sie schwimmt auch und rückt amphibisch vor.

Die schwimmende Krake (Bild vor dem Krieg).

Dashätten ukrainische Soldaten vor ihrer Flucht zurückgelassen, sagt Southfront.