Frau Sommarugas kapitaler Bock

Standard

 

 

Da hst sich Bundesrätin Sommaruga gründlich verschätzt.

 

  • In der “NZZ am Sonntag” berichtet Markus Ritter, seines Zeichens Bauernpräsident, er habe Bundesrätin Sommaruga gebeten, das CO2-Gesetz erst im September 2021 vors Volk zu bringen: “Wir haben gesagt, dass wir uns vehement für ein Nein zu den Agrarinitiativen einsetzen müssten, weil es um die Existenzen von Bauernfamilien geht. Deshalb hätten wir keine Kapazitäten für das CO2-Gesetz.”
  • Da bestätigt sich, was ein handfester Bundesrat von Simonetta Sommaruga hält: “Sie lebt nicht in dieser Welt, sie lebt abgehoben und schon gar nicht auf dem Lande.” Offensichtlich beging die UVEK-Chefin einen Kardinalfehler, als sie ihre CO2-Vorlage terminlich mit dem Urnengang zu den beiden Anti-Agrar-Vorstössen verknüpfte. Offenbar verkannte die Magistratin die Stimmung auf dem Lande und die gewaltige Mobilisierung der Landbevölkerung völlig.
  • In der Artillerie sagt man: “Das Schiessen hat ihm Recht gegeben.” Bei Simonetta Sommaruga kann man nur anfügen: “Das Schiessen gab ihr brutal Unrecht.” Exakt die ländlichen Kreise, mit denen sie in ihrem Elfenbeinturm nichts zu tun hat, verwarfen ihr Lieblingsprojekt, das CO2-Gesetz.

Kein Kommentar. Höchstens das: Da hat sich eine intelligente, erfahrene Politikerin gründlich verschätzt. Soll ja vorkommen, auch im Bundesrat.