Fernwaffen zerschlagen HQ der 95. Luftlandebrigade

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Am 162. Kriegstag, am 4. August 2022, zerschlugen russische Fernwaffen das Hauptquartier der gegnerischen 95. Luftlandebrigade. Erneut galt der Fernwaffenangriff der Stadt Konstantinovka 80 Kilometer nördlich von Donezk. Der Waffentyp, sei es die Mittelstreckenrakete Iskander oder der Marschflugkörper Kalibr (oder theoretisch die Superwaffe Kinshal) wurde nicht bekannt.

Schon einmal, am 22. März 2022, hatten die Russen Konstantinovka mit einer Fernwaffe angegriffen. Damals setzte eine Hyperschallrakete Kh-47M2 Kinshal ein Erdöllager in Brand. Weil es sich um die Kinshal handelte, nannte Generalleutnant Igor Konaschenkow, der Armeesprecher, den Waffentyp. Kiew und sogar Präsident Boden bestätigten den Kinshal-Treffer.

Die ukrainische 95. Luftlandebrigade kämpft terrestrisch an der Donbassfront. Konstantinovka, eine bedeutende Industriestadt (Eisen, Zink, Stahl, Glas), liegt hinter der Donezker Front. Die 95. Brigade schlug ihr HQ zurückgestaffelt auf und wurde dennoch ausgeschaltet.

Unbestätigte Gerüchte

Im Kontext zur Taiwankrise berichten westliche Medien, den Russen gingen die Fernwaffen aus und Chinas Raketentruppe werde ihnen aus ihren Lagern aus der Not helfen. Dazu gibt es aus Moskau und Peking weder Anhaltspunkte noch Bestätigungen. Aus Russland verlautet, die Iskander- und Kalibr-Hersteller arbeiteten auf Hochtouren.

Affaire à suivre … (denn die Iskander und Kalibr zählen zu den Waffen, die den Ukrainern hart zusetzen)