BISS – F-35 und Lärm > Belastung bleibt gleich

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Der F/A-18 erzielt mit dem F-5 doppelt so viele Flugbewegungen, wie sie der F-35 ab 2028 bringen soll.

Im Katalog der F-35-Gegner figuriert prominent auch der Lärm, genauer in der GSoA-Sprache: der vermeintliche “Mehrlärm”, den der neue Jet verursachen soll.

Kokolores! Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Was zählt, sind die Zahlen, nicht die Behauptungen einer Priska Seiler Graf oder der Armeeabschaffer. Entscheidend ist die Belastung in Payerne, Meiringen und Emmen, und zwar im Vergleich von F/A-18 plus F-5 jetzt zum F-35 voraussichtlich ab 2028, gemessen an den Flugbewegungen pro Jahr:

Payerne

  • F/A-18 plus F-5 > 8’391
  • F-35 > 4’200
  • minus 50%

Meiringen

  • F/A-18 plus F-5 > 4’096
  • F-35 > 2’040
  • minus 50%

Emmen

  • F/A-18 plus F-5 > 3’616
  • F-35 > 1’090
  • minus 70%

F-35 ist lauter als F/A-18, fliegt aber nur halb so oft

In Betracht zu ziehen gilt es die Tatsache: Der F-35 ist lauter als der F/A-18. Als Jet der 5. Generation braucht der F-35 jedoch nur halb so viele Flüge wie seine Vorgänger. Das belegen ganz sachlich die Zahlen.

Die Gesamtrechnung ergibt als Resultat: Die Lärmbelastung nimmt mitnichten zu, sie bleibt gleich.

Somit ist im GSoA-Katalog ein weiteres fadenscheiniges “Argument” entkräftet. Es wird – leider – “Expertinnen” wie Seiler Graf nicht daran hindern, in Payerne, Meiringen und Emmen den Lärmteufel an die Wand zu malen.

Was sie übersieht: Die Armee und die RUAG bieten im Raum der Jet-Flugplätze viele vorzügliche Arbeitsplätze und hochstehende Lehrstellen an. Noch nie stimmten Standortgemeinden, zu denen man ruhig auch Alpnach zählen darf, geschlossen gegen die Armee.

Im Gegenteil, am Beispiel der Zentralschweiz: Im Grossraum Luzern sind die Aviatik, das VBS und die Armee dank geradliniger Politiker wie dem Nidwaldner Edi Engelberger oder dem Luzerner Paul Winiker derart stark verwurzelt, dass ihre Standesstimmen nicht unbedingt ins linke Lager gehen. Denn Emmen und Alpnach bieten der kräftigen Region namhafte Vorteile!

Der Luzerner Regierungsrat Paul Winiker trägt dazu bei, dass die Armee und die RUAG in der Innerschweiz zahlreiche Arbeitsplätze und Lehrstellen anbietet. Das “Juwel” der Armee, ihre Höhere Kaderausbildung, hat den Sitz fest im Luzerner AAL.