F–35: “gleichbleibende Lärmbelastung”

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Zum Anti-F-35-Katalog der GSoA zählt auch die Behauptung, die 36 F-35 verursachten mehr Lärm als die F/A-18-Flotte. Im stets lesenswerten, gut informierten NACHBRENNER stellt Konrad Alder die Falschaussage unter Bezug auf das VBS in Abrede:

  • “Die Lärmemissionen der Kandidaten wurden in der Evaluation durch Messungen der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) mit deren Messmitteln erhoben. Diese flossen in die Kosten-Nutzen-Analyse ein, in der die Kandidaten miteinander verglichen wurden.”
  • “Mit dem F-35A sind rund 50% weniger Starts und Landungen notwendig als mit der heutigen F/A-18- und F-5 Flotte. Beim F-35A verändern sich die Trainingsinhalte und das Verhältnis der Flug- zu den Simulatorstunden und die durchschnittliche Missionsdauer wird etwas länger.”
  • “Bei den Lärmmessungen anlässlich der Evaluation in Payerne im Frühling 2019 war der F-35A beim Start durchschnittlich rund 3db(A) lauter als der heutige F/A-18. Ausgehend vom heutigen Stationierungskonzept ergibt sich daraus aufgrund der wesentlich tieferen Bewegungszahlen eine durchschnittlich gleichbleibende Jahreslärmbelastung gemäss Lärmschutzverordnung.”
  • “Dem VBS ist es ein wichtiges Anliegen, die Lärmbelastung so tief wie möglich zu halten, deshalb wird bereits heute zusammen mit dem Hersteller Lockheed-Martin und der EMPA nach verfahrenstechnischen Möglichkeiten zu weiteren Lärmreduktionsmassnahmen gesucht. “

Alles klar? Ja. Speichern wir in unseren Köpfen: “Die F-35-Flotte wird nicht mehr Lärm verursachen als die 30 F/A-18, die wir noch haben. Es wird 50% weniger Starts und Landungen geben.”

 

 

 

 

 

 

Die Lärmemissionen der Kandidaten wurden in der Evaluation durch Messungen der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) mit deren Messmitteln erhoben. Diese flossen in die Kosten-Nutzen-Analyse ein, in der die Kandidaten miteinander verglichen wurden. Mit dem F-35A sind rund 50 Prozent weniger Starts und Landungen notwendig als mit der heutigen F/A-18- und F-5 Flotte. Beim F-35A verändern sich die Trainingsinhalte und das Verhältnis der Flug- zu den Simulatorstunden und die durchschnittliche Missionsdauer wird etwas länger. Bei den Lärmmessungen anlässlich der Evaluation in Payerne im Frühling 2019 war der F-35A beim Start durchschnittlich rund 3db(A) lauter als der heutige F/A-18. Ausgehend vom heutigen Stationierungskonzept ergibt sich daraus aufgrund der wesentlich tieferen Bewegungszahlen eine durchschnittlich gleichbleibende Jahreslärmbelastung gemäss Lärmschutzverordnung. Dem VBS ist es ein wichtiges Anliegen, die Lärmbelastung so tief wie möglich zu halten, deshalb wird bereits heute zusammen mit dem Hersteller Lockheed-Martin und der EMPA nach verfahrenstechnischen Möglichkeiten zu weiteren Lärmreduktionsmassnahmen gesucht.