EU – Brecht das Schattenboxen ab!

Standard

 

Was für ein Schattenboxen! In Sachen Lohnschutz, Beihilfen und Unionsbürgerschaft sei man heute nicht weitergekommen, lassen die EU und Bundespräsident Parmelin aus Brüssel verlauten; aber die Tür sei nicht zugeschlagen.

Um nicht den Vergleich vom Scharmützel und der Schlacht heranzuziehen, sei das Bild vom Boxmeeting gestattet. Frau von der Leyen und Guy Parmelin tun so, als ob die drei genannten Streitpunkte die Hauptsache wären. Nein! Weit gefehlt! Im Hauptkampf geht es um die Freiheit und Souveränität unseres Landes, der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Es geht um:

  • die Unterwerfung unter den Europäischen Gerichtshof, den die Schweiz nie und nimmer akzeptieren darf, wenn sie ein freier, aufrechter, souveräner Staat bleiben will;
  • und um die elende Guillotineklausel, die unser Land der Willkur der Europäischen Union ausliefern würde.

Wenn am Boxabend nicht einmal die Vorkämpfe entschieden werden, wie soll die Schweiz im Hauptkampf, gegen das Gericht und gegen die Klausel, noch bestehen?

Das alles ist vor Volk und Ständen nicht mehrheitsfähig. Wie stellen sich all die PR-Menschen die Volksabstimmung vor, in der das Volks- und das Ständemehr zählen? Da können sie die Tageszeitungen noch so eifrig mit Interviews von ausländischen Einflüsterern fluten wie heute mit dem nicht gerade gut beleumdeten Juncker. Der Schweizer merkt die Absicht und ist verstimmt.

Wie will Economiesuisse mit der spröden Frau Rühl das Volk davon überzeugen, dass es alles an innerer und äusserer Freiheit, das die Eidgenossenschaft in Jahrhunderten zäh errungen und verteidigt hat, preisgeben soll?

Es gibt nur eines: Übung abbrechen, die Scherben von sieben Jahren erfolglosen Bemühens aufwischen, den bilateralen Weg bewahren und sich nicht unterwerfen.

Hört auf, nach Brüssel zu wallfahrten. Wir sind ein erfolgreicher Staat, der auf sich hält. Wir kapitulieren nicht. Wir lassen uns nicht erpressen. Auch Europa braucht die Schweiz. Wir knicken nicht ein, auch nicht unter Druck und dem üblen Versuch, gegen eine souveräne Nation Zwang anzuwenden.