Erfreulich 2: Ombudsstelle rügt Radio SRF

Standard

 

 

Brigadier General Zvika Haimovich (Photo: IDF Spokesperson)

Brigadier Zvika führte gegen Hamas mit dem Flab-System “Iron Dome” erfolgreich die Raketenabwehr. Jetzt ist er COO einer Anti-Drohnen-Waffen-Firma.

 

 

  • Im Fall “Radio DRS/Anti-Drohnen-Lobbyist Haimowich” hat die SRF-Ombudsstelle unmissverständlich Stellung bezogen: Sie rügt die Sendung von Priscilla Imboden, die am 19. August 2020 von der Mittagsstunde an den ganzen Tag ausgestrahlt worden war.
  • Die Ombudsstelle schreibt, es gehöre zur Sorgfaltspflicht, bei Beschaffungen allfällige Eigeninteressen eines Interview-Partners zu untersuchen und offen zu legen – “erst recht, wenn es um eine umstrittene Abstimmungsvorlage geht.”
  • Die SRF-Radio-Redaktorin Priscilla Imboden strahlte am 19. August mit dem israelischen Ex-Brigadier Haimowich ein Interview aus, in dem Haimowich die Schweizer Kamfpjet-Vorlage nach Strichen und Faden lächerlich machte. Er brach am Telefon in Lachen aus, als er die sechs Milliarden für den Kampfjet kommentierte. Was eine Armee heute brauche, seien Anti-Drohnen-Waffen.
  • Exakt solche Waffen vertreibt die Firma, deren COO Haimowich nach dem ehrenhaften Ende seine Militärlaufbahn wurde. Aber die Schweizer Hörer erfuhren “im Tal der Ahnungslosen” davon nichts.

Fazit: Kampf auch “en detail”

  • Dem aufmerksamen Obersten i Gst Kürsener kommt das Verdienst zu, die Vernachlässigung der Sorgfaltspflicht aufgedeckt zu haben. Er klärte in Israel den Sachverhalt auf, legte diesen offen und hatte den Mut, die Sache der SRF-Ombudsstelle vorzulegen. Dort gewann er.
  • Es lohnt sich, bis zum 27. September 2020 auch “en detail” für den Kampfjet zu kämpfen. Jürg Kürsener beweist, was ein mutiger, konsequenter Schweizer erreichen kann!