Russen loben feindlichen Bunker!

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Im Donbass fallen den Russen bei ihrem zäh erkämpften Vorrücken ukrainische Bunker in die Hand. Sie zeigen jetzt eine Befestigung, die sie letzte Woche eroberten – und sparen nicht mit Lob für die Art und Weise, wie der Feind den Bunker errichtete, schützte und verteidigte. Nach der Eroberung hob der russische Zugführer hervor, das Mörserfeuer des eigenen Bataillons und die Feuerunterstützung der Artillerie hätten bei der Inbesitznahme sehr geholfen.

Der Donbass-Bunker von aussen. Das Tor wurde weggesprengt.

Die Russen schreiben:

“Kiew bereitete die Verteidigung des Donbass gründlich vor. Die ukrainische Armee schuf in acht Jahren ein dichtes Netz von Befestigungen:

  • Lange, geschützte Gräben zur Verschiebung von Truppen plus gedeckte Unterstände zur Unterbringen grösserer Formationen.
  • Zugstützpunkte in Bunkern mit starken Abwehrwaffen im richtigen Gelände.

Der im Bild gezeigte Stützpunkt “ZITADELLE” zeigt eine Holzfassade. Dahinter verbirgt sich der eigentliche Betonbunker mit starken Wänden. Die Feuerpositionen werden eingenommen von:

  • Schützen von schweren Maschinengewehren.
  • Schützen von leichteren Maschinengewehren.
  • Schützen von Granatwerfern.
  • Schützen von westlichen Panzerabwehrwaffen.

Besonderen Wert legten die Ukrainer auf die Panzerabwehrwaffen Javelin und NLAW.

Lob für die ukrainischen Ingenieure

Weiträumig ist der Bunker von Gräben mit Feuerpositionen umgeben, aus denen Infanteristen kämpften. Ausserdem schützten ausgedehnte Minenfelder den Stützpunkt. Gleichzeitig war der Opornik, das Widerstandsnest, rundum sorgfältig getarnt.

Der Bunker wurde von einem Zug des prorussischen Donezk-Verbandes in Besitz genommen. Der Zugführer hielt nach der Eroberung fest: “Es war ein hartes Stück Arbeit. Die Befestigung ist gut angelegt. Der Feind verteidigte sich geschickt. Wir waren dankbar für das Mörserfeuer unseres Bataillons und die Feuerunterstützung der russischen Artillerie. Das man dem Bunker wenig ansieht, zeigt nur, wie gründlich die ukrainischen Ingenieure vorgingen.”