Divisonär Langel: Brennpunkt Genf

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Divisionär Yvon Langel.

  • Erneut wurde am 6. November 2020 an der Bundesmedienkonferenz auch über den Armee-Einsatz “CORONA 20” informiert.
  • Zum Einsatz im Kanton Genf orientierte sachlich und konzis Divisionär Yvon Langel, Kommandant der Territorialdivision 1. Wie zuvor in Fribourg stellte auch Genf das Hilfsgesuch an den Bund, der dieses bewilligte. Wie Divisionär Langel berichtete, ist in Genf der Armee-Einsatz angelaufen. Schon in der Phase 1 im Frühjahr arbeiteten Kader und Soldaten des bat hôp 2, des Spitalbataillons 2, in Genfer Spitälern.
  • Divisionär Langel legte in seinem Ausführungen Wert auf das Prinzip der Subisidiarität: Die Armee gelange nur zum Einsatz, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft seien.

Peinliches Zwischenspel mit einem Journalisten

  • Das hinderte einen besonders schlauen Journalisten im ohnehin seltsamen Korps der Bundeshausmedien nicht daran, zu insinuieren, der Armee-Einsatz sei gar nicht nötig.
  • Da ergriff Anne Lévy, die neue BAG-Chefin, energisch das Wort: Die Bundesbehörden hätten genau geprüft, ob Genf alles unternommen habe, um der bedrohlichen Lage selber Herr zu werden. Genf habe alle eigenen Mittel ausgeschöpft und das Gesuch begründet gestellt. Das Armee-Engagement sei jeder Hinsicht rechtens.