“Die Armee war besser”

Standard

 

Stellvertretend für alle: Der MP Gren Kp Kdt Hptm Suter, der seiner Einheit zurief: “Wer kommt in den Assistenzdienst?” – worauf ausnahmslos alle die Hand hoben.

Zwar ist der im vertraulich klassifizierten Operationsbefehl “CONORA 20” von KKdt Schellenberg geregelte Assistenzeinsatz noch nicht zu Ende – 1000 Mann bleiben im Dienst, mit dem Gros an der grünen Grenze.

Dennoch zieht das sonst links-grün-rote “Magazin” des Zürcher “Tages-Anzeigers” schon jetzt Bilanz. Am 30. Mai 2020 überschreibt die Autorin Catherine Duttweiler ihren sechsseitigen Beitrag mit dem Titel:

“Die Armee war besser”

  • Und kommt zum Schluss: “Die Armee jedenfalls nutzte die Corona-Krise von Beginn weg als Chance. Sie reagierte flexibler, transparenter und offener als die zivilen Behörden.”
  • Catherine Duttweiler vergleicht den Sprecher der Armee, den Brigadier Raynald Droz, mit dem BAG-Exponenten Daniel Koch. Dieser “wirkt müde und sorgt mit widersprüchlichen Aussagen für Verwirrung.” Ganz anders laufe es bei der Armee: “Sie bereitet ihre Kommunikation akribisch vor.” Zitiert wird aus KKdt Schellenbergs Operationsbefehl: “Wir vermitteln den Sinn unseres Einsatzes” und “Wir schaffen Vertrauen in die Armee.”

Lob für Brigadier Droz

Droz bereite seine Ausführungen minutiös vor und formuliere präzis. Zitiert wird unter anderem:

  • “Eigentlich ist die Pandemie für uns keine Krise – es ist das, was wir schon immer geprobt haben.”
  • Ähnlich: “Wir sind bereit für den Einsatz, dafür haben wir trainiert.”
  • “Die Armee drängt sich nicht auf.Sie ist da, um zu helfen, wenn die Kantone uns brauchen.”
  • Zum Schluss noch der Klassiker vom Preussenkönig Friedrich dem Grossen, zugeschrieben aber auch dem Alt-Berner Patriziat: “Servir et disparaître“.

Die Armee packt an – “flexibler, transparenter und offener als die zivilen Behörden.”