Deutsche Fregatte verstärkt NATO-Nordfront

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26. Mai 2022, Wilhelmshaven: Die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern verlässt den Hafen am Marinestützpunkt.

Die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern ist am 26. Mai 2022 in Wilhelmshaven zu einem NATO-Einsatz aufgebrochen. Das Kriegsschiff soll die NATO-Nordflanke stärken.

Teil der schnellen Eingreiftruppe

In den kommenden Monaten soll die “Mecklenburg-Vorpommern” laut Marinekommando auch Teil der schnellen Eingreiftruppe des Atlantischen Bündnisses werden. An Bord sind rund 220 Soldatinnen und Soldaten, unter ihnen Besatzungsmitglieder aus der Slowakei. Dazu gehören ausserdem eine Facharztgruppe sowie Marineflieger mit zwei Bordhubschraubern.

Schiff und Besatzung hätten eine neunmonatige Einsatzausbildung mit klarem Fokus auf Aufgaben der Landes- und Bündnisverteidigung hinter sich, hielt der Fregattenkapitän Hendrik Wissler fest. Diese Fähigkeiten gelte es nun als Teil der schnellen Eingreiftruppe der NATO einzubringen, Einsatzbereitschaft zu demonstrieren und so zur Bündnisverteidigung beizutragen.

Verabschiedung am Marinestützpunkt

Bei der Verabschiedung der Besatzung waren am Donnerstag die Parlamentarische Staatssekretärin Siemtje Möller, ihr slowakischer Kollege Marian Majer und Freunde und Familienangehörige der Seeleute. Wo genau das Einsatzgebiet der”Mecklenburg-Vorpommern sein wird, verschwieg die Bundeswehr. Generell erstreckt sich das Seegebiet der NATO-Nordflanke über die Ostsee, die Nordsee und den Nordatlantik. Im Juli soll die Fregatte zurück nach Wilhelmshaven kommen.