Der Sieg des “Herrn Bünzli”

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Walter Wobmann auf dem Motorrad, ein pragmatischer Macher, kein blasser Intellektueller.

Gleich 4 x apostrophierte in der NZZ eine gewisse Frau Hardegger, die auch sonst durch allerlei Sottisen auffällt, den 63-jährigen Solothurner Nationalrat Walter Wobmann als Schweizer “Bünzli”.

Wer aber ist Walter Wobmann?

  • Glücklich verheiratet, wohnt Walter Wobmann in der Solothurner Gemeinde Gretzenbach, nicht in Zumikon. Seine Frau und er haben drei erwachsene Kinder.
  • Er lernte Automechaniker und bestand die RS als Mot Mech. Er fuhr Motorradrennen und sitzt auch gerne auf seinem Töff.
  • Er war jung Betriebsleiter und bildete sich konsequent weiter. Heute ist er Verkaufsleiter Nordwestschweiz der bedeutenden Handelsfirma Karl Ernst AG, die im Bereich Werkzeuge rund 35’000 Produkte anbietet.
  • Politisch vertritt er die SVP des Kantons Solothurn im Nationalrat. Sein Leitspruch in drei Worten: “Er packt an”. Ein Macher, kein Wolkenschieber.

2 x siegreich mit dem Egerkinger Komitee

Vor allem aber gründete er mit seinen Mitstreitern das Egerkinger Komitee, das 2009 mausbeinallein – gegen alle Prognosen, gegen die vereinigte “Medienmacht” – die Minarett-Initiative durchbrachte. Und jetzt zeigte es der vermeintliche “Bünzli” seinen Kritikern erneut: Das Volk und 18 Stände nahmen die Initiative zum Burkaverbot an.

Das hindert die Inlandredaktion der NZZ, am Montag nach der Abstimmung nicht, einen grösstenteils vorgeschriebenen Verriss von Anian Liebrand zu bringen; spaltenlang werden dem Egerkinger Sekretär seine “Missetaten” vorgehalten. Offenbar haben an der Zürcher Falkenstrasse nicht alle Linksgestrickten die knallharte Ja-Parole des Chefredaktors Guyer vom 27. Februar verkraftet.