BISS – “Der Bund beschafft keine Doppelstock-Züge von Bombardier.”

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Siehe auch > Wie Rot-Grün und die GSoA Stimmung machen

 

Stellen Sie sich vor, in der Bundesverasung lautet Artikel 197, Ziffer 11:

  • “Der Bund beschafft keine Doppelstock-Züge von Bombardier.”
  • Oder: “Der Bund beschafft keine Giruno-Züge von Stadler Rail.”

Sie schütteln den Kopf. Ja, das ist wirklich Blödsinn, wir schreiben keine Typenentscheide in unser Grundgesetz, das wir 1999 mit Arnold Kollers Totalrevision strafften. Jetzt aber lassen SP, Grüne und die fürchterliche GSoA von der Bundeskanzlei folgende beiden Initiativtexte prüfen:

  • “Der Bund beschafft keine Kampfflugzeuge des Typs F-35 Lightning II des Herstellers Lockheed Martin Corporation.”
  • Oder, sollte sich der Bundesrat erneut für einen F/A-18 entscheiden: “Der Bund beschafft keine Kampfflugzeuge des Typs F/A-18EF Super Hornet des Herstellers Boeing.”

Auch wenn wir erahnen, was ein Schweizer Militärpilot 2050 gegen eine Suchoi-57 können muss, um den Kampf zu überleben, liegt es nicht an einem Blog zu sagen, welcher Jet zu beschaffen ist. Aber gegen das durchsichtige GSoA-Manöver müssen wir Stellung nehmen:

  • Die Armeeabschaffer und ihre Spiessgesellen haben die Abstimmung vom 27. September 2021 verloren – knapp zwar, aber sie haben ihr Ziel nicht erreicht. Die Schweizer Demokratie geht kaputt, wenn jeder knappe Entscheid innert Monaten ganz oder teilweise aufgehoben werden soll. Auch wenn ein dreistöckiges Rathaus mit 8’500 zu 8470 Stimmen angenommen wird, bauen wir das ganze Haus, nicht nur das Parterre.
  • Es geht auch nicht an, jetzt mit falschen Argumenten zu fordern, welchen Typ die Luftwaffe beschafft.
  • Was da abgeht, ist das Nachhutgefecht schlechter Verlierer. Wenn sie schon den Kauf neuer Jets nicht verhindern konnten, wollen sie sich vor ihrer rot-grünen Klientel wenigstens rühmen: “Seht, wir zwingen dem Bundesrat dennoch unseren Willen auf. Wir haben die bösen US-Flieger verhindert.”
  • Eine Lüge wird nicht zur Wahrheit, selbst wenn sie eine PSG, eine Marionna Schlatter oder die GSoA 100 x wiederholen. Bundesrätin Amherd, Botschafterin Pälli und die Armasuisse legten unmissverständlich dar: In allen Kampfjets steckt amerikanische Technik, kein westliches Flugzeug ist komplett frei von ausländischem Know-how; aber wie die mittlerweile drei Jahrzehnte Erfahrung mit dem F/A-18CD beweist, erleidet die Schweiz mit einem amerikanischen Flugzeug keinerlei Nachteile.

Was nun zählt

Der Bundesrat und das Parlament dürfen sich von der SP, den Grünen und der GSoA nicht erpressen lassen:

  • Sollte einer der beiden europäischen Jets das Flugzeug sein, das 2050 gegen den Suchoi-57 bestehen kann, soll die Schweiz diesen Typ anschaffen.
  • Ist es einer der beiden Amerikaner, dann schaffen wir ihn an, ungeachtet der rot-grünen Drohung.

Was zählt, ist der beste Jet für die nächsten Jahrzehnte!