“… der braucht für den Spott nicht zu sorgen”

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Franzosen können es.

Der missratene Schweizer Auftritt in Paris füllt Leserbriefspalten und das Internet. Auf dem Netz finden sich Kommentare in dreistelliger Zahl. Immerhin: Etliche nehmen die Panne mit Humor auf; auch wenn die Blamage nicht zum Lachen war, sondern schlicht peinlich und eine verpasste Chance. Eine kleine Auswahl aus dem World Wide Web.

Nächstes Mal für ein Defilee wohl besser im Smart…
Es geht nicht darum, wie sie aussehen. Es geht darum, was sie gemacht – oder besser: Nicht gemacht haben. Wenn sie’s nicht können, sollen sie’s lassen. Vier Mann im Gleichschritt ist ja wohl nicht zuviel verlangt bei so einem Anlass.
Jeder blamiert sich so gut er kann!
Wohl eher eine Hommage an HD-Soldat Läppli.
Gute Führer kennen deren Soldaten, erkennen innert kurzer Zeit ob jemand für eine gewählte Aufgabe geeignet und deren Bedingungen gewachsen ist. Alle Vier sollten auch von gleicher Groesse sein. Als ehemaliger Inf Gren. von Losone ist es bedrückend sowas zu sehen. Synchronisieren ist nicht nur wichtig an Paraden, sicherlich auch im Feld, wo jeder auf seinen Kameraden rechts und links zählt und vertraut. Es fängt an mit strikter Disziplin. Meiner Ansicht muss die ganze Armee eine Lehre ziehen.
PS. 1 – Ohne Corona marschieren die Verbände vom Triumphbogen über die Champs-Elyssées mehrere Kilometer, stets ohne Peinlichkeit im Schritt; die Fremdenlegion sogar in dem ihr eigenen Rhythmus.
PS. 2 – Oft hatte ich die Chance, beim Inf DD Kdo 14 in Aarau oder Birmensdorf Kommando-Übergaben von Bataillonen zu beobachten. Da marschierten ganze Kompanien auf, inklusive korrekte Fahnenwache. Nie, nicht ein einziges Mal, war irgendein Soldat zu sehen, der nicht im Schritt ging; von der Fahnenwache ganz zu schweigen, immer tadellos.

Ist das so schwierig. Links hinter Macron Bundesrat Berset in Ruhn-Stellung.

Siehe auch > Vier Schweizer auf der Place de la Concorde und Zuschriften zum Schweizer Auftritt in Paris