Das letzte Aufgebot – Panzerschlacht an der Maginot-Linie

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Amerikanischer Jagdpanzer in Hagenau.

Sprengung der Moderbrücke in Hagenau, 16. Januar 1945.

Die Schlacht von Hatten-Rittershoffen 1945

Von Hagen Seehase

Ein Stosstrupp, bestehend aus zwei Gruppen Grenadieren der 6. Kompanie des II. Bataillons/Panzergrenadierregiment 119 und einer Gruppe Pioniere arbeitete sich nun schon seit 23 Uhr des Vortages durch den Minengürtel und den Drahtverhau, der vor der Bunkerlinie lag. Der hartgefrorene Boden machte den Pionieren, die in dieser bitterkalten Nacht völlig lautlos einen Weg bahnen mussten, das Räumen der Minen schwer. Um 4 Uhr morgens am 9. Januar 1945 befand sich der Stoßtrupp (begleitet vom Kommandeur des II. Bataillons, Hauptmann von Rosenberger) am feindseitigen Ende der Sperre.

Noch waren 100 Meter deckungsloses Gelände zu überwinden, 100 Meter bis zum ersten Bunker. Es waren Infanteriekasematten der Maginotlinie, ausgelegt für eine Besatzung von jeweils 20 bis 25 Mann, nun besetzt von amerikanischen Soldaten des 2ndBattalion, 242ndInfantry Regiment. Eine Patrouille des genannten amerikanischen Verbandes hatte am Vortag erst, geführt von Sergeant Chester Giles, ostwärts von Hatten sechs deutsche Panzer unter Tarnnetzen entdeckt, dieses Aufklärungsergebnis war aber unbegreiflicherweise nicht richtig interpretiert worden. Die US-Truppen waren jetzt nur eingeschränkt abwehrbereit.

Blick vom Kirchturm von Rittershoffen auf Hatten.

Flammpanzer Hetzer, bei Hatten oder Rittershoffen.

Die letzte deutsche Großoffensive im Westen, der Großangriff im Unterelsass im Januar 1945, steht bis heute im Schatten der etwas früher einsetzenden Ardennenoffensive, zu Unrecht.

Im Unterschied zur Ardennenschlacht waren die amerikanischen Defensivoperationen von Beginn an koordiniert. General Patch, der Kommandeur des 7thUS Army, verfolgte eine Strategie, die den kaum zu vereinbarenden Vorstellungen des alliierten Oberbefehlshabers Eisenhower (Preisgabe des Elsass und Rückzug auf die Vogesen) und der französischen Verbündeten (Aufgabe von Straßburg unter gar keinen Umständen) Rechnung trug. Als die deutsche Offensive um den Jahreswechsel 1944/45 begann, operierte eine bewegliche Kampfgruppe schon jenseits der alten Reichsgrenze auf deutschem Gebiet.

Dem deutschen Ansturm kaum gewachsen, verzögerten ihn aber diese Kräfte. Durch den hartnäckigen Widerstand der Amerikaner südlich von Bitsch, der durch das schwierige Gelände der Niedervogesen mit ihren tiefen Geländeeinschnitten begünstigt wurde, verlagerte sichder deutsche Angriffsschwerpunkt auf das offenere Gelände südlich von Weißenburg (frz.: Wissembourg). Hier aber saßen US-Truppen in den Befestigungen der Maginotlinie. Patch befahl einen schrittweisen Rückzug auf eine Auffanglinie. Davon waren vier geplant worden und zum Teil logistisch vorbereitet bzw. durch Pioniere mit Feldbefestigungen verstärkt:

  1. das Bunkersystem der Maginotlinie,
  2. den Flusslauf der Moder,
  3. die Linie Bouxwiller (Buchsweiler) – Straßburg,
  4. die Vogesen.

Letztlich  ist es die Linie an der Moder, die gehalten werden kann – nach Bereinigung einiger Einbruchsstellen und unter Einsatz aller Reserven, darunter auch die Fallschirmjäger der 101st Airborne Division, der „Screaming Eagles“. Das liegt aber auch daran, dass die deutschen Angriffskräfte durch die Kämpfe um Hatten und Rittershoffen schon erheblich geschwächt waren. Wie Bastogne in den Ardennen waren die beiden Dörfer Hatten und Rittershoffen am Nordrand des Hagenauer Forsts die Wellenbrecher der deutschen Offensive.

Wie in Bastogne waren die Witterungsbedingungen äußerst schlecht, es entwickelte sich eine Schlacht, die zu den härtesten an der ganzen Westfront gehört.Anders als Bastogne allerdings sollte Hatten keinesfalls um jeden Preis gehalten werden. Für die deutsche Wehrmacht war allerdings der Besitz der Ortschaft von großer Bedeutung. Eigentlich ist der Auftakt der Panzerschlacht von Hatten eine Wiederholung der Ereignisse von 1940: Verbände der deutschen Wehrmacht stürmten im nördlichen Elsass gegen die Maginotlinie an zu einem Zeitpunkt, da die Schlacht um Frankreich entschieden war. Und in den Bunkern saß ein anderer Gegner.

GIs im Hagenauer Forst, Januar 1945.

Zerstörter Panzer IV in Hatten.

Der erste Bunker konnte handstreichartig erobert werden, der zweite Bunker eröffnete das Feuer und konnte erst durch den Einsatz von Flammenwerfern und Panzerfäusten genommen werden. Fast zeitgleich begann der Rest der ungepanzerten Kampfgruppe (unter Oberstleutnant Pröll) der 25. Panzergrenadierdivision mit ihrem Angriff. Damit war der Einbruch in die Maginotlinie gelungen, aber das Angriffsziel, die Ortschaft Hatten, war bei Sonnenaufgang noch nicht erreicht. Die zur Unterstützung der Kampfgruppe attachierte Sturmgeschützabteilung war im Morgengrauen bei ihrem Angriff in feindlichem Abwehrfeuer liegengeblieben. Auch ein zweiter Angriff – diesmal unterstützt von drei Grenadierkompanien – war gescheitert.

Um 11 Uhr trat die gepanzerte Kampfgruppe der Division (bestehend aus dem I. Bataillon/Panzergrenadierregiment 119, der Panzerabteilung 5, der Flammpanzerkompanie 352, der Panzerjägerabteilung 25, Teilen des Pionierbataillons 25) unter Oberstleutnant Huss zum Angriff an und fuhr zügig bis zum Südrand von Hatten vor. Dem Angriff schloss sich das II. Bataillon/Panzergrenadierregiment 119 an. An der Spitze fuhren 16 Panzer IV und einige Schützenpanzerwagen. Da tauchten vier Shermans des 48thTank Battalion auf und schossen in rascher Folge sechs deutsche Panzer ab. Kaum war Hatten erreicht, drehte die gepanzerte Kampfgruppe aufgrund dieses unerwartet heftigen Widerstandes nach Norden ab, während sich das II./PzGrenRegiment 119 zur Verteidigung einrichtete.

Dabei wurde die Infanteriekasematte Esch, einer der beiden eroberten Bunker, zu einem Kompaniegefechtsstand. Hatten selbst konnte nicht vollständig eingenommen werden, dort liegende Truppen des 1stBattalion, 242ndInfantry Regiment, kämpften zäh und tapfer. Ein Koch der A Company, Private first class Vito R. Bertoldo, verteidigte im Alleingang mit einem MG den Bataillonsgefechtsstand des 1st Battalions. Ihm gelang es mit MG-Feuer und Phosphorgranaten, vordringende deutsche Kräfte aufzuhalten, 48 Stunden war er (obwohl verwundet) ununterbrochen im Gefecht. Ein Jahr später wurde ihm für seine Tapferkeit die Medal of Honor verliehen. Da war er schon  Master Sergeant.

So begann die Schlacht von Hatten/Rittershoffen, eine der verbissensten und härtesten des ganzen Kriegsschauplatzes. Neben den oben genannten Einheiten der 25. Panzergrenadierdivision, waren auf deutscher Seite auch die 21. Panzerdivision, das 20. Fallschirmjägerregiment und später die 47. Volksgrenadierdivision eingesetzt. Auf Seite der Amerikaner waren die 14thArmored Division und Teile der 79thInfantry Division (drei Infanteriebataillone) sowie zwei Infanteriebataillone der Task Force Linden involviert nebst einigen detachierten Korps- und Armeeverbänden.

Die numerische Überlegenheit der Wehrmachtsverbände bestand nur auf den ersten Blick, tatsächlich hatten die meisten Verbände nur eine Iststärke von rund 50%. Die 21. Panzerdivision verfügte zu Beginn der Kämpfe über rund 25 Panther. Die deutschen Verbände unterstanden dem XXXIX. Panzerkorps unter General der Panzertruppe Karl Decker. Sehr stark war deutscherseits die Artillerie, das ganze Volksartilleriekorps 406 war der Angriffsgruppe unterstellt. In ihrer Wirksamkeit wurde sie aber stark eingeschränkt durch die Tatsache, dass sich die Kämpfe auf engstem Raum in den Dörfern Hatten und Rittershoffen konzentrierten.

Es zeigte sich, dass die planerische Konzentration auf die Befestigungsanlagen der Maginotlinie ein Trugschluss war: die Amerikaner in Hatten und Rittershoffen verwandelten die massiven Keller der Häuser in kleine Bunker. In Hatten zeitweilig isolierte amerikanische Truppen sollten durch Lastenfallschirmabwürfe versorgt werden, das größte Teil des (von C-47) abgeworfenen Materials geriet aber in deutsche Hände.Von Süden (aus dem Hagenauer Forst) und von Westen führten die Amerikaner einen Entlastungsangriff nach dem anderen durch. Am 10. Januar erreichte das 2ndBattalion der 315thInfantry Hatten, während das abgekämpfte 2ndBattalion, 242ndInfantry Regiment nach Rittershoffen zurückgezogen werden musste.

Das führte beinahe zur Einschließung des 2ndBattalion, 315ndInfantry in Hatten. Einen Tag später griffen kurz vor Morgengrauen zwei gepanzerte Kampfgruppen, die Kampfgruppe Huss der 25. Panzergrenadierdivision und die Kampfgruppe Luck der 21. Panzerdivision, unter Umgehung Hattens Rittershoffen an. Ein Beobachtungsbunker wurde genommen und ein paar Gebäude im Nordosten Rittershoffens. Der Angriff lief sich fest: einige Panzerjäger des 827thTank Destroyer Battalions in Rittershoffen schossen 13 deutsche Panzer ab.

Sherman: durchschlagkräftige 76mm-Kanone und Easy Eight Laufwerk, Elsass 1945.

Obwohl sich dieses aus schwarzen Soldaten bestehende Bataillon in der Vergangenheit nicht besonders ausgezeichnet hatte und mit den sehr schnellen, aber ganz schwach gepanzerten M18-Hellcat-Jagdpanzern ausgerüstet war, leisteten die US-Panzerjäger ihren Kameraden von der Infanterie vitale Hilfe. Die Reste des 2ndBattalion, 315ndInfantry, verstärkt durch einige Jagdpanzer des Typs M10 vom 813thTank Destroyer Batallion, kämpften verzweifelt in Hatten und konnten immerhin rund ein Drittel des Ortes halten.

Das 3rdBattalion, 315ndInfantry hielt Rittershoffen. Amerikanische Gegenangriffe am 11. und 12. Januar erbrachten wenig Geländegewinn, entlasteten aber die Truppen in Hatten. Ein Vorstoß von Rittershoffen nach Hatten erschien durchführbar, aber das Feuer der am westlichen Ortsrand liegenden deutschen Infanterie, die auch zwei erbeutete amerikanische 57mm-Pak einsetzte, war mörderisch. In der Nacht vom 12. zum 13. Januar trafen deutsche Fallschirmjäger in Hatten ein.

Wenige Stunden später drang ein Angriff des amerikanischen Combat Command R nach Hatten durch und entsetzte das eingeschlossene US-Infanteriebataillon: die Light Tank Company der 94thReconnaissance Squadron mit zwölf leichten Panzern und zwei Kompanien des 47thTank Battalion mit 23 Sherman-Panzern waren rund 700 Meter südlich von hatten im bewaldeten Gelände zusammengezogen worden. Dort saßen dann die noch kampffähigen Reste des 19thArmored Infantry Battalion unter dem Kommando von Major Forest Green auf und die Panzer fuhren mit Höchstfahrt nach Hatten hinein. Drei Viertel des Ortes konnten die Amerikaner einnehmen, dann erlahmte ihr Angriff gegen Mitternacht.

In einem Nachtangriff versuchte das III. Bataillon/Fallschirmjägerregiment 20 mit der Unterstützung von Flammpanzern des Typs 38(t) Rittershoffen einzunehmen, zwei Flammpanzer wurden abgeschossen, die Fallschirmjäger zogen sich zurück. Am 15. Januar übernahm die 47. Volksgrenadierdivision die Stellungen der abgekämpften Wehrmachtseinheiten in Hatten und Rittershoffen. Am 17. Januar gelang es Einheiten der 14thArmoured Division, ein deutsches Hauptquartier in Rittershoffen zu überrennen, Fallschirmjäger und Soldaten einer Panzeraufklärungsabteilung gewannen das Gelände aber zurück.

Während der ganzen Zeit verblieb die Zivilbevölkerung in Hatten, man suchte Zuflucht in den Kellern und im südlich des Ortes gelegenen „Abri“, einem Kasernenbunker der Maginotanlage.

Einige Eigentümlichkeiten zeichneten die Kämpfe um Hatten aus: gegen amerikanische Widerstandsnester wurde heftigster gezielter Beschuss aus deutscher schwerer Artillerie gelegt.

Bis zum 18. Januar herrschte miserables Wetter, es waren kaum Flugbewegungen möglich. Mit einer Wetterbesserung greifen amerikanische P-47-Thunderbolts in die Kämpfe ein, sie bombardieren deutsche Einheiten in Hatten. Am selben Tag warfen Jagdbomber Me-262 des Kampfgeschwaders 51 Bomben auf Niederbetschdorf.

In der Nacht vom 20. zum 21.  Januar zogen sich die amerikanischen Verbände auf Befehl des Kommandierenden Generals des VI Corps, Generalmajor  Brooks, zurück. Sie errichteten an der Moder weiter südlich eine neue Verteidigungslinie. Der Rückzug verlief weitgehend unbemerkt, auf jeden Fall waren die Wehrmachtsverbände zu erschöpft, den Gegner zu verfolgen.

“Hart, aber ritterlich”

Oberst von Luck beschrieb die Kämpfe um Hatten und Rittershoffen als eine der härtesten und kostspieligsten Schlachten an der ganzen Westfront.

Für ein paar Wochen herrschte Stellungskrieg entlang der Moder, mit gegenseitigen Feuerüberfällen und Stoßtruppunternehmen, daran beteiligt die (berühmte) Easy-Company des 506thPIR (Fallschirmjägerregiment) der 101stAirborne Division. Das 506thPIR hatte am 5. Februar das 313rdInfantry Regiment in und um Hagenau abgelöst. Am 15. Februar kam es zu dem durch eine Folge der Serie „Band of Brothers“ berühmtgewordenen Stoßtruppunternehmen, bei dem ein US-Fallschirmjäger sein Leben verlor. Am 23. Februar rückten die amerikanischen Fallschirmjäger wieder ab, die Kämpfe um Hagenau waren noch in vollem Gange, erst Mitte März gelang die Rückeroberung der Stadt, der Weg nach Hatten war nun frei.

Am 18. März 1945 nahmen von Hagenau vordringende freifranzösische Verbände und die aus Bouxwiller (Buchsweiler) vorstoßende 14thArmoured Division Hatten und Rittershoffen wieder ein. Eine Inspektion des Schlachtfeldes erbrachte 31 abgeschossene Sherman-Panzer, neun zerstörte leichte M5-Panzer und acht zerstörte Halftracks. Auf deutscher Seite gingen 51 Panzer und Sturmgeschütze, sowie zwölf Schützenpanzerwagen verloren, dazu kamen weitere sechs Panzer, die aber von der Wehrmacht geborgen werden konnten.

Die menschlichen Verluste der Schlacht um Hatten sind nie genau gezählt worden, rund 2000 deutsche und 1200 amerikanische Soldaten kamen ums Leben, dazu 114 Zivilisten.

Den amerikanischen Soldaten blieben ihre deutschen Gegner als harte, aber ritterliche Kämpfer in Erinnerung, das zeigt ein Ereignis kurz nach Kriegsende.

Major Willi Kurz war im Januar 1945 Teilnehmer der Schlacht von Hatten-Rittershoffen als Kommandeur des II. Bataillons der Kampfgruppe Luck von der 21. Panzerdivision der deutschen Wehrmacht. Er geriet am 8. Mai 1945 verwundet bei Karlsbad in Böhmen in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Er war in einer Gruppe deutscher Verwundeter und Sanitätspersonal, die sich in drei Lazarettzügen aufhielt. Die sowjetischen Bewacher versorgten die Verwundeten überhaupt nicht. Als ein Feuer in einem der Züge ausbrach, sahen sie tatenlos zu, während die gehfähigen deutschen Verwundeten das Feuer gerade noch löschen konnten. Aus Angst, ausgeplündert oder verprügelt zu werden, kauerten sich die Wehrmachtsoldaten eng zusammen.

Die deutschen Krankenschwestern tarnten sich mit abgelegten Uniformen und dicken Kopfbandagen, um nicht von den Rotarmisten vergewaltigt zu werden. Da kam einer der deutschen Ärzte auf eine Idee: er wurde beim sowjetischen Kommandanten vorstellig und bat um Hilfe, da in den Zügen eine Seuche ausgebrochen sei. Sofort gerieten die Sowjets in Panik, der sowjetische Kommandant ließ die Züge unverzüglich in die amerikanische Zone (ab)schieben. Bald brachte ein Lastwagenkolonne der U.S. Army die Verwundeten in Militärlazarette. Major Kurz kam in ein Gefangenenlager bei Eger, wo bald die amerikanische Militärpolizei nach ihm suchte.

Er meldete sich, erhielt aber von den Militärpolizisten keinerlei Auskunft, worum es überhaupt gehe.  Er wurde also ahnungslos zum Verhör in die Kommandanturbaracke gebracht. Dort zeigte sich ihm ein überraschendes Bild: Er wurde durch ein Spalier amerikanischer Offiziere zum Tisch geführt, wo Generalmajor Ira T. Wyche, der Kommandeur der 79. US-Infanteriedivision, wartete. Kurz befürchtete sogar ein Kriegsgerichtsverfahren. Er bejahte die Frage, ob er Major Willi Kurz sei und in Rittershoffen gekämpft habe.

Daraufhin erklärte Generalmajor Wyche: „Ich bin der Kommandeur der 79. US-Infanteriedivision, die in Rittershoffen gegen Sie gekämpft hat, dies hier ist mein Stab und hinter Ihnen bilden meine Offiziere für Sie ein Ehrenspalier. In meinem und im Namen aller meiner Offiziere und Männer möchte ich Ihnen unsere Achtung bezeugen für den tapferen Einsatz Ihrer Männer. Wir schulden Ihnen Respekt. Ich will, daß Sie in den nächsten Tagen mit mir und meinen Offizieren diskutieren, wie Sie auf deutscher Seite das Gefecht in Rittershoffen geführt haben, welches Ihre Probleme und Taktik waren. Ich glaube, wir können noch etwas von Ihnen lernen.“