Das Kleingedruckte – Arbeit zerstören?

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Oft lohnt es sich, die Abstimmungsbotschaft zu Volksinitiativen und vor allem deren Wortlaut genau zu lesen – jetzt auch wieder zur GSoA-Vorlage gegen die Schweizer Rüstung und letztlich gegen die Armee, welche die GSoA bekanntlich abschaffen will.

  • Artikel 2 der Initiative: “Als Kriegsmaterialproduzenten gelten Unternehmen, die mehr als 5% ihres Jahresumsatzes mit der Herstellung von Kriegsmaterial erzielen.”
  • Mehr als 5% – das ist ein Zwanzigstel des Umsatzes?
  • Das heisst: Vom Wahnsinnsvorstoss der GSoA wären auch viele MEM-Zulieferer, kleinere und mittlere Firmen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie betroffen.
  • Zwei grosse Schweizer Rüstungsbetriebe zählen je über 3’000 Zulieferer. 5% des Umsatzes für die Zulieferung eines Rüstungsgutes ist gerade bei KMU schnell einmal erreicht.
  • Würden Volk und Stände die verwerfliche Initiative annehmen, könnten zahlreiche Schweizer KMU von Schweizer Banken keine Kredite mehr beziehen.
  • Sie könnten weniger investieren. Sie verlieren Konkurrenzkraft, Wissen und Können.
  • Vor allem aber gingen gute Arbeitsplätze und anspruchsvolle Lehrstellen verloren – in einer Zeit, in der sich die Schweizer Wirtschaft das nicht erlauben kann; schon gar nicht durch einen mutwilligen Vorstoss der Armeeabschaffer.

Siehe auch > Niemals vergessen!

 

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