Das Dossier Sprengobjekte …

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Siehe auch > Hammermühle-Viadukt – “Sprengobjekt Nummer 1”

Das folgende Maxar-Satellitenbild zeigt die Sprengung bei der Kamaryn-Brücke nördlich von Kiew. Diese Sprengung hielt die vorrückenden Russen Tage lang auf.

In seinem neuen Wochenbericht rügt Tis Hagmann die Desarmierung wichtiger Schweizer Brücken. Er belegt anhand des Ukrainekrieges, wie sehr eine Abwehr vorrückenden Gegner aufhalten kann, wenn Brücken zur Sprung vorbereitet sind; was die Schweizer Übergänge nicht mehr sind.

“Gegen den Vormarsch der Russen haben die ukrainischen Genietruppen mehrere operativ und taktisch wichtige Brücken oder Strassenabschnitte gesprengt. Dadurch kam es zum Stau, da und dort zu Umgehungen, aber auf jeden Fall zu Nachschubproblemen.

Die Taktik der ukrainischen Infanterie entspricht weitgehend den alten Lehrschriften «Waldkampf» und «Ortskampf». Die Panzerfäuste werden gemäss den Reglementen von Major von Dach zum «totalen Widerstand» zum Einsatz gebracht.

Die «10 Grundsätze der Panzerabwehr» haben sich bewährt! Was liegen bleibt, ist Beute oder wird gesprengt. Es gibt keine Gefangenen.

Die grösste Verzögerung des Vormarsches wurde mit den Sprengobjekten erzielt. Womit wir bei der ultimativen Frage des Jahres sind: Warum wurden alle Sprengobjekte der Schweiz zurückgebaut? Das letzte Sprengobjekt wurde 2014 «entladen». Für diese Dummheit muss es eine Untersuchung geben.”

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Auf ihrem Rückzug von der belarussischen Grenze in die Vororte von Kiew sprengten die ukrainischen Streitkräfte mehrmals Brücken, um die Russen am Vorstoss zu hindern. Das ISW Study of War dokumentiert die Sprengungen mit Maxar-Luftaufnahmen.

Sprengung bei der Zolotynka

Brücke über den Irpin